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Internationales Treffen in Südlohn

Die Fischer mit der Fliege

Südlohn Fliegenfischen ist die Königsdisziplin des Angelsports. Beim ersten, großen Fliegenbindetreffen NRW in Südlohn werden mehr als 800 Gäste erwartet. Es gibt viel zu sehen und zu erleben.

Die Fischer mit der Fliege

Die Köder beim Fliegenfischen sind kleine Kunstwerke und sehen verblüffend realistisch aus. Foto: privat

Organisiert wird das große Event von Rolf Nathues und Daniel Wilmers. Den beiden Männern merkt man bei jedem Wort ihre Leidenschaft für das Fliegenfischen an, als sie von ihrem Hobby erzählen. „Das Fliegenfischen kann man mit Angeln gar nicht so vergleichen, denn es hat eine eigene, sehr elegante Art“, erklärt Rolf Nathues. Und: „Es ist eine sehr faire Art zu fischen, weil man ohne Widerhaken arbeitet“.

Das Fliegenbindetreffen in Südlohn ist das erste seiner Art, das die zwei veranstalten. Und das größte Fachtreffen in Norddeutschland. „Diese Veranstaltung soll nicht einmalig sein, sondern jedes Jahr stattfinden“, sagt Daniel Wilmers. Die Vermittlung von Wissen über das Fliegenfischen und der Spaß sollen im Vordergrund stehen. Und nicht nur Fachleute sind willkommen, sondern alle Interessierten. „Wir wünschen uns, dass auch Väter mit ihren Kinder kommen. Jeder kann da mitmachen“, sagt Daniel Wilmers.

Dazu haben er und Rolf Nathues sich unter anderem Referenten eingeladen, die verschiedene Fachvorträge halten, wie zum Beispiel über die Entwicklung von Flugschnüren. „Dominik Bormann, der Deutschlandchef der European Fly Fishing Association, gibt uns die Ehre dass er uns besuchen kommt und den Interessierten Wurfcasting anbietet“, freut sich Rolf Nathues. Auf der Gästeliste stehen einige große Namen der Fliegenfischerszene, wie Marc Rädisch.

Profis über die Schulter schauen

Auch das Thema Insektenkunde kommt nicht zu kurz. Beim Fliegenfischen ist das Wissen um den Köder ausgesprochen wichtig. Daniel Wilmers betreibt eine eigene Fliegenfischerschule. Er stellt in seiner Bindewerkstatt die filigranen, lebensnahen Kunstköder selbst her. Die kunstvollen Gebilde aus Faden, Federn und Vinyl sind von echten Insekten kaum zu unterscheiden.

Interessierte Besucher können Profis aus Deutschland und den Niederlanden am Sonntag über die Schulter schauen, wenn sie die kleinen Kunstwerke herstellen. Hinzu kommen Kunst, tolle Fotos und Erlebnisberichte aus der Praxis der Fliegenfischer. „Das eigentliche Abenteuer findet da draußen statt und das wollen wir ein bisschen weitertragen“, so Rolf Nathues. Wichtig ist den Organisatoren zu betonen, dass das Fliegenbindetreffen keine kommerzielle Sache ist.

Die Fischer mit der Fliege

Daniel Wilmers (l.) und Rolf Nathues Foto: Anna-Lena Haget

Im Gegenteil: Die Veranstalter unterstützen damit das Projekt „Fly Fishing Romania“ in Rumänien. In einem Jugendcamp in Transsylvanien wird Waisenkindern die Natur und das Fliegenfischen nähergebracht. Eine gute Sache, für die Rolf Nathues und Daniel Wilmers sich gerne engagieren. Nun hoffen die zwei auf zahlreiche Besucher, die die Leidenschaft für das Fliegenfischen teilen oder neu entfachen möchten.

Das Fliegenbindetreffen findet am Sonntag, 12. November, von 10 bis 18 Uhr im Haus Terhörne, Weseker Weg 32 in Südlohn statt.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, um Sach- oder Geldspenden für rumänische Waisenkinder wird gebeten.

www.fliegenfischerschule-wilmers.de

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