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Ausfall der Straßenbeleuchtung

Dunkelheit blieb ohne Folgen

STADTLOHN/SÜDLOHN/VREDEN. "Das Wort des Tages ist die so genannte Rundsteuerung", sagt Sebastian Ackermann. Der Pressesprecher von Westnetz ist bemüht, die Wogen zu glätten und zahllose Presseanfragen zu beantworten. Ein technischer Defekt in eben jener Rundsteuerung hatte auch in Teilen des Münsterlandes zum Ausfall der Straßenbeleuchtung geführt - so wie in Stadtlohn, Südlohn und Vreden.

Dunkelheit blieb ohne Folgen

SVS-Geschäftsführer Alfred Kramer

"Das ist eine Dienstleistung, die Westnetz für uns durchführt", erklärte der Geschäftsführer der SVS-Versorgungsbetriebe,

"Es handelt sich um ein Gerät in Größe einer Zigarrenkiste, das den Anschaltimpuls setzt", erklärte Ackermann im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Eigentlich handele es sich um ein sehr robustes Bauteil, weshalb ein solcher Defekt "sehr selten" vorkomme. Nach etwa zwei Stunden Dunkelheit konnten die Westnetz-Techniker gegen 1.30 Uhr in der Nacht den Schaden beheben.

STADTLOHN In vielen Städten in Westfalen ist am Dienstagabend die Straßenbeleuchtung komplett ausgefallen - offenbar auch in Vreden und Stadtlohn. Zunächst standen Bürger, Behörden und örtliche Stromversorger vor einem Rätsel. Dann konnte der Fehler eingegrenzt werden.mehr...

Es sei nicht damit zu rechnen, dass über kurz oder lang wieder so etwas passiere, versicherte Ackermann, der sich ausdrücklich bei den betroffenen Stromversorgern als Westnetz-Kunden entschuldigte, "die davon in Mitleidenschaft gezogen wurden."

Kein Schaden

Von einem Schaden wollte Kramer indes nicht sprechen. "Wenn die Beleuchtung ausgeschaltet wird, hat das keine Auswirkungen auf unser Netz", erklärte er. "Ob sie morgens oder nachts ausgeschaltet wird, macht keinen Unterschied." In Mitleidenschaft gezogen worden sei man nur "insofern, weil wir die Anrufe der Bürger bekommen." Aber auch das habe sich in Grenzen gehalten. Forderungen gegenüber Westnetz ergäben sich daraus nicht. "Wenn das nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde, gibt es keine Schadensersatzansprüche."

Offenbar war die Panne von einem Großteil der Bürger gar nicht bemerkt worden. Auch bei der Polizei gab es im Zusammenhang damit keine Vorkommnisse, wie die Pressestelle der Kreispolizei in Borken auf Anfrage erklärte.

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