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Eiche mahnt zu Frieden

Südlohn Vom Krieg hatten die Südlohner Bürger 1871 erst einmal genug. Nach dem Ende der Auseinandersetzungen zwischen dem französischen Kaiserreich und den deutschen Staaten pflanzten sie in ihrer Ortsmitte eine kleine Eiche, eine Friedenseiche.

Eiche   mahnt zu Frieden

<p>Seit 1996 zählt die Friedenseiche zu den Naturdenkmälern im Kreis Borken. MLZ-Fotos (2) Kreis Borken</p>

Sie erinnert bis heute an die Gründung des Deutschen Kaiserreichs nach dem siegreichen Krieg, vor allem aber ist sie eine Mahnung zum Frieden. 1994 brachte der Heimatverein Südlohn am Fuß des ausladenden Baumes eine Tafel an, die auf die Pflanzung zum Ende des Deutsch-Französischen Krieges hinweist. Zwei weitere Kriege hat die Eiche überstanden - und die Versöhnung zwischen den einstigen Erzfeinden Deutschland und Frankreich miterlebt.

Rast im Schatten

"Ohne die Eiche würde uns etwas fehlen", ist Helmuth Emmerich vom Heimatverein überzeugt. Heute nutzen viele Besucher den Schatten der Eiche, dessen Stamm rund vier Meter umfasst und Äste sich etwa 20 Meter in die Höhe strecken, für eine kurze Rast, bis 1965 war der Baum auch Ort für die Erinnerung an die Toten der Weltkriege. Bereits am 23. Juli 1923 wurde unter der Eiche ein Kriegerdenkmal eingeweiht.

1996 hat der Kreis Borken die Friedenseiche in die Liste seiner Naturdenkmäler aufgenommen. "Sie ist Beispiel für einen innerörtlichen Baum mit einem vorbildlich gestalteten Umfeld", erklärt Norbert Stuff aus dem zuständigen Fachbereich des Kreises. Regelmäßig begutachten Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde die Eiche, um sie noch möglichst lange zu erhalten. Aus diesem Grund entfernte eine Fachfirma 1998 und 2006 Totholz aus der Krone.

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