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Die Südlohner Feuerwehr hat einen neuen Einsatzleitwagen

Ein Bollwerk der Technik

Südlohn Feuerwehrrot von außen, von innen ein Bollwerk an modernster Technik: Der neue Einsatzleitwagen ist da. Dieses Mehr an Sicherheit war nicht umsonst.

Ein Bollwerk der Technik

Der neue Einsatzleitwagen parkt jetzt im Feuerwehrhaus. Foto: Foto Feuerwehr Südlohn

Ein Blick ins Fahrzeuginnere des neuen Fahrzeuges zeigt den Wandel in der Feuerwehrtechnik: Während im alten Einsatzleitwagen Informationen auf Papier zu finden waren, stehen wichtige Informationen für den Ernstfall nun in digitaler Form und auf mehreren PC-Monitoren zur Verfügung: „Lagepläne von Hydranten im Gemeindegebiet, Straßen- und Gebäudekarten und vieles mehr lässt sich per Mausklick in Sekunden abrufen und darstellen“, fasst Maik Bednarz für die Freiwillige Feuerwehr in einer Pressemitteilung zusammen.

In Lüneburg abgeholt

Die Feuerwehr Südlohn hat ihren neuen Einsatzleitwagen in der vergangenen Woche beim Hersteller in der Nähe von Lüneburg abgeholt und am Abend in Oeding in Empfang genommen. Das neue Fahrzeug, für das die Gemeinde Südlohn 115.000 Euro bezahlt hat, war nötig geworden, um die vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben der Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung noch besser zu erfüllen. Ist dann am Jahresende der „Gerätewagen Logistik“ auch noch an seinem Platz im Feuerwehrhaus angekommen, wird das Fahrzeugkonzept der Feuerwehr Südlohn vollständig umgesetzt sein, so die Feuerwehr.

Die Basis des neuen Fahrzeugs bildet ein Mercedes-Benz-Sprinter, der von der Firma Redcar aus Adendorf zu einem hochmodernen Einsatzleitwagen ausgebaut wurde. Das 163 PS starke Fahrzeug verfügt über vier Sitzplätze. Es dient dazu, Personen zu transportieren, aber auch für Besprechungen und die Kommunikation an der Einsatzstelle. Während der Fahrt blicken alle Fahrgäste in Fahrtrichtung. An der Einsatzstelle lässt sich der Wagen blitzschnell in einen Besprechungsraum umwandeln. Fahrer- und Beifahrersitz werden dazu jeweils um 180 Grad gedreht.

Mit Scanner und Faxgerät

Im vorderen Bereich entstehen dann zwei individuelle Arbeitsplätze zur Lagebesprechung, die hinteren Arbeitsplätze verfügen über einen Rechner mit zwei Monitoren, diverse Telefon- und Funkanlagen, Drucker, Scanner und Faxgerät. Der Einsatzleitwagen verfügt für größere Besprechungen über ein Whiteboard sowie diverse Dokumentations- und Ausrüstungsmaterialien. Zeit ist ein wichtiger Faktor: Um im Einsatzfall möglichst schnell betriebsbereit zu sein, können alle Systeme bereits während der Anfahrt gestartet und hochgefahren werden.

Nicht nur die Feuerwehrleute, auch Bürgermeister Christian Vedder ließ es sich nicht nehmen, das neue Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Er betonte, die technische Entwicklung, die die Effizienz der Feuerwehrarbeit deutlich verbessere, sei beeindruckend. Ein angespanntes Verhältnis zwischen Feuerwehr und Kommunalpolitik, wie es anderswo herrsche, finde man in Südlohn glücklicherweise nicht vor, sagte Gemeindebrandinspektor Udo Bußkamp. In Südlohn blicke man auf eine lange und gute Zusammenarbeit zurück. Dies bedeute aber nicht automatisch, dass es keine Diskussionen – beispielsweise um die Anschaffung neuer Fahrzeuge – gebe. Dennoch, oder gerade deswegen, finde man gemeinsam stets zu einem guten Ergebnis, sagte der ranghöchste Südlohner Feuerwehrmann.

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