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Fest für Familien

Kirmes und Krammarkt kommen an

SÜDLOHN Was man den Machern der heimischen Märkte und Familienevents bei der Gemeindeverwaltung gewiss nicht nachsagen kann, ist fehlende Experimentier- oder und Innovationsfreude. So hat man am Wochenende nun den Trödel-, den Krammarkt und die Kirmes einfach mal zusammen gepackt und als Gesamtereignis laufen lassen. Dazu sind offenbar auch Überlegungen angestellt worden, all das möglichst kompakt und auf kurzen Wegen anzubieten. Und das scheint auf den ersten Blick gelungen.

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Trödel wurde angeboten, viel neues Nützliches auf dem Krammarkt.

Für Groß und Klein ging es rund im Musikexpress.

War es früher die Holzstraße, die als Kulisse für den Trödelmarkt gedient hatte, fand der nun als zwar etwas kleinere Ausgabe, aber doch sehr schön kompakt auf dem Platz der Synagoge im geographischen Mittelpunkt zwischen Krammarkt und Kirmes statt. Die Anbindung letzterer an die beiden Märkte funktioniert so ganz gewiss besser, und das war auch fest zu stellen. Wer nur vor hatte, mal auf dem Trödelmarkt ein bisschen zu schauen, um Preise zu feilschen und ein paar Schnäppchen zu machen, befand sich unversehens auf dem Rummelplatz – und hatte die Chance, dort auf ein paar ganz neue Gedanken zu kommen.

Den vielen Besuchern schon zur Mittagszeit war anzusehen, dass ihnen dieses neue Konzept durchaus behagte. An positiven Äußerungen wurde daher auch nicht gespart. Eine Besucherfamilie aus dem Ruhrgebiet, die gerade auf einem grenznahen niederländischen Campingplatz logiert und die Kirmes besuchte, zeigte sich angenehm überrascht: „Es ist richtig schnuckelig, alles so auf engstem Raum, wirklich gemütlich!“ Und so spielte es letztlich auch keine wesentliche Rolle, dass der Krammarkt selbst an diesem Sonntag vielleicht ein wenig kleiner ausfiel. Wenn man das „Gesamtkunstwerk“ im Auge behielt, dann fiel das kein bisschen auf. Und am heutigen Montag kommen wohl auch noch Standbetreiber nach, wie zu hören war.

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