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B 70 bis zum Gabelpunkt

Lückenschluss im Radweg rückt näher

SÜDLOHN Das sind doch mal gute Nachrichten aus Coesfeld: Der Landesbetrieb Straßen.NRW will Ende des Jahres mit dem Bau des Radwegs von Oeding entlang der B 70 bis zum Gabelpunkt beginnen. Ein Jahr später wird der Radweg von Abzweig Vennstraße in Richtung Vreden bis zur Gaststätte Pries gebaut.

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Nur der schmale Seitenstreifen ist bisher für Radfahrer vorgesehen.

Für den Radweg soll eine neue Brücke über die Schlinge gebaut werden.

Richtig was los: Wer mit dem Rad entlang der Bundesstraße 70 von Oeding aus in Richtung Gabelpunkt führt, bekommt den starken Verkehr auf der Bundesstraße hautnah mit.

Seit vielen Jahren, schon als die Bundesstraße noch Landstraße 572 hieß, drängt die Gemeinde Südlohn darauf, entlang der heutigen Bundesstraße 70 einen Radweg zu bauen. Dem Ziel ist sie jetzt einen großen Schritt näher gekommen.

Bauamtsleiter Dirk Vahlmann hat den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses am Mittwochabend zwei Projekte des Landesbetrieb vorgestellt. Demnach soll der Radweg in beiden Fällen hinter dem jeweiligen Entwässerungsgraben auf einer Breite von etwa 2,50 Meter entstehen.

Ausbau bis Gabelpunkt

Innerhalb von drei Monaten, so Vahlmann, soll der 1,6 Kilometer lange Radweg bis zum Gabelpunkt fertiggestellt sein. Besonderheit hierbei ist eine Brücke, die für den Radweg kurz vor Oeding über die Schlinge gebaut werden muss. Am Gabelpunkt soll außerdem eine Querungshilfe über die B 70 gebaut werden, um das Queren der Straße in Richtung Weseke im weiteren Verlauf der Bundesstraße sicherer zu machen und zu erleichtern.

Verärgert äußerte sich Alois Kahmen (CDU) darüber, dass die Fortsetzung des Radwegs ab Gabelpunkt in Richtung Weseke nicht gleich mit realisiert wird. Kahmen: "Das ist dringend erforderlich. Wir haben da einen regen Fahrradverkehr".

Weg nach Borken

Die Grundstückskäufe für diesen Abschnitt seien noch nicht erledigt, berichtete Bürgermeister Christian Vedder, warum es ab Gabelpunkt zunächst mit dem Radwegbau nicht weiter geht. Neben der Gemeinde ist für dieses Stück Weg auch die Stadt Borken gefordert, da der geplante Radweg in den Bereich der Kreisstadt führt.

Nach den längerfristigen Sperrungen im Rahmen der B70-Sanierung im Vorjahr wollte Jörg Battefeld (UWG) wissen, ob es im Rahmen der Baumaßnahme erneut zu Sperrungen der Bundesstraße kommen wird. Bauamtsleiter Dirk Vahlmann geht davon aus, dass es zu "keinen großartigen Sperrungen" kommen wird, da der neue Radweg hinter dem bereits angelegten Entwässerungsgraben entstehen wird.

4,15 Kilometer Länge

Rund 4,15 Kilometer lang ist der geplante Radweg vom Abzweig Vennstraße in Richtung Vreden bis in Höhe der Gaststätte Pries, wo der Radweg an den vorhandenen in Richtung Vreden anschließen soll. Vahlmann führte dabei aus, dass im Bereich Venn im Verlauf der Bundesstraße 70 außerdem eine Abbiegespur entstehen soll.

Der Radwegbau in Richtung Vreden sei "mächtig nach hinten geschoben", meinte Alois Kahmen zum vorgesehenen Baubeginn Ende 2016/Anfang 2017. Er hätte sich einen früheren Lückenschluss für diese Strecke gewünscht.

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