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Mit ganzem Herzen dabei

Südlohn "Das war vor 30 Jahren eben so. Du hast geheiratet, dann kamen die Kinder - und du warst im Mütterverein", erzählt Elisabeth Wissing. Elsbeth Rave hat es 1992 ähnlich erlebt: "Ich habe am 12. September geheiratet - am 14. war ich kfd-Mitglied."

Mit ganzem Herzen dabei

<p>Elisabeth Wissing (l.) und Elsbeth Rave dokumentieren mit Mitgliedsausweis, Vereinsheft, Geburtsglückwunsch und Jahresprogramm die Vielfalt innerhalb der kfd. Winter-Weckenbrock</p>

"Mütterverein" wird die katholische Frauengemeinschaft Deutschland - kurz kfd - auch heute noch oft genannt. "Aber uns ist ganz wichtig, dass jede Frau, ob verheiratet oder nicht, sich von unserer Gemeinschaft angesprochen fühlt", betonen Elisabeth Wissing und Elsbeth Rave. Beide sind lange Jahre im Team - dem Vorstand der kfd St. Vitus - aktiv. Im November, wenn neu gewählt wird, möchten sie sich nicht mehr aufstellen lassen. Elisabeth Wissing ist seit acht Jahren Sprecherin und sei 20 Jahren insgesamt im Team aktiv, Elsbeth Rave seit acht Jahren.

"Jetzt ist es gut gewesen", sagt die Teamsprecherin und lächelt, mit etwas Wehmut. Was hat sie damals bewogen, sich in der kfd zu engagieren? "Es ist eine Ehre für mich, etwas für andere zu tun", deutet sie das Wort Ehrenamt für sich. Die Gemeinschaft in der kfd habe sie damals genossen, als sie mit ihrem Mann nach Südlohn kam. "Und das Motto einer kfd-Sternwallfahrt 'Wohin du gehst, geh mit deinem ganzen Herzen' hat mich bis heute nicht losgelassen", beschreibt sie ihre Motivation. Bis heute bereitet sie mit viel Freude besondere Gottesdienste vor.

Elsbeth Rave wurde unter anderem von ihrer in der kfd aktiven Nachbarin Martina Loker "angesteckt". Manchmal sei es schon stressig gewesen: "Wenn ich nachmittags weg musste zu kfd-Terminen, musste mein Mann sich Urlaub nehmen, weil die Kinder noch klein waren, und alles war hektisch. Aber abends habe ich dann gedacht: 'Das war doch echt wieder schön'", macht Elsbeth Rave allen jungen Müttern Mut, sich zu engagieren.

Beide kfd-Aktiven verhehlen nicht, dass ein Amt im kfd-Team mit Arbeit verbunden ist. Und wichtig sei, dass die Familie hinter einem stehe. "Aber man nimmt ja für sich selbst eine Menge mit", betont Elisabeth Wissing. Und Elsbeth Rave freut sich darüber, dass "in der kfd die Älteren die Arbeit der Jungen schätzen."

Beide können allen interessierten Südlohnerinnen das Mitmachen in ihrer Gemeinschaft nur empfehlen. Das Jahresprogramm ist prall gefüllt mit vielen Aktivitäten von der monatlichen Gemeinschaftsmesse über Kreativkurse bis hin zu Vorträgen zu aktuellen Themen. ewa

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