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Teilsperrung

Neben dem Vitus-Kindergarten wird gebaut statt gebolzt

SÜDLOHN Das Runde muss ins Eckige. Im besten Fall gibt es zwei Eckige auf einem Fußballplatz, denn nur dann ist ein richtiges Spiel möglich. Auf dem Bolzplatz am Vitusring müssen sich die Spieler momentan mit nur einem Tor begnügen. Der Rest des Platzes ist gesperrt.

Neben dem Vitus-Kindergarten wird gebaut statt gebolzt

Am Kindergarten St. Vitus wird angebaut. So wird mehr Platz geschaffen für die künftigen U3-Kinder.

Ein Leser der Münsterland Zeitung, der namentlich nicht genannt werden möchte, war auf die Sperrung aufmerksam geworden, als seine Söhne sich bei ihm beklagt haben, dass sie dort nicht mehr spielen können. Besonders schade sei dies wegen der bevorstehenden Sommerferien.

Grund für die Sperrung sind die Bauarbeiten am angrenzenden St.-Vitus-Kindergarten. Dort wird der Altbau saniert, aber es entsteht auch ein neues Gebäude. Dieser Anbau ragt in den Bolzplatz hinein, und auch Baufahrzeuge und -geräte stehen auf diesem Platz. Außerdem wurde der trennende Zaun inzwischen abgerissen, und so ist die Baustelle quasi direkt auf dem Bolzplatz.

Ein Tor bespielbar

"Da geht die Sicherheit vor, und deswegen haben wir ihn gesperrt", erklärt Bürgermeister Christian Vedder auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Für den Leser der Münsterland Zeitung ist nicht verständlich, warum der Zaun und das Tor nicht vor Beginn der Bauarbeiten versetzt wurden. Momentan sei ein Tor bespielbar, aber je nachdem welche Arbeiten erledigt werden müssen, könne es auch immer mal wieder vorkommen, dass der ganze Platz kurzzeitig gesperrt wird, so Vedder.

Durch den Ausbau des St.- Vitus-Kindergartens entstehen neue Plätze für Kinder unter drei Jahren. Im Neubau werden künftig die Kinder über drei Jahren untergebracht. Im sanierten Altbau werden künftig die U3-Kinder spielen und schlafen. "Bislang haben wir elf U3-Plätze. Nach den Umbauarbeiten werden wir 22 Plätze haben", sagt Dieter Bonhoff, Verbundleiter für alle Südlohner Kindergärten.

Bauarbeiten bis November

Finanziert wird der Umbau über das Investorenmodell. Das heißt, dass ein Investor das Gebäude baut und die Katholische Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens dieses dann mietet.

Die Bauarbeiten dauern laut Bonhoff mindestens bis November. Spätestens im Januar sollen die neuen Räumen in Betrieb genommen werden. Sobald der Rohbau allerdings fertiggestellt ist, könne der Bolzplatz wahrscheinlich wieder dauerhaft freigegeben werden, sagt Christian Vedder. Dann wird ein Zaun zwischen das neue Gebäude des Kindergartens und den Bolzplatz gebaut. Wann das genau sein wird, können weder Vedder noch Bonhoff zum jetzigen Zeitpunkt sagen.

Bolzplatz wird kleiner

Durch diese neue Abtrennung wird der Bolzplatz außerdem ein wenig verkleinert, da der Anbau des Kindergartens in den Fußballplatz hineinragt. Nach Angaben des Bürgermeisters fallen auf voller Breite des Platzes rund sieben Meter zum Kicken weg. Ein zweites Tor wird es dann aber mit Sicherheit wieder geben.

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