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CDU-Antrag

Politik diskutiert über Kreisverkehr für Gewerbegebiet

SÜDLOHN Als Alternative zur angedachten Abbiegespur für eine Viertelmillion Euro schlägt die CDU einen Kreisverkehr für den Knotenpunkt Bundesstraße 70/ Hesssinghook/Pingelerhook vor.

Politik diskutiert über Kreisverkehr für Gewerbegebiet

Die CDU hat vorgeschlagen, im Rahmen der Erweiterung des Gewerbegebiets an der Daimlerstraße in diesem Bereich der Bundesstraße 70 einen Kreisverkehr zu bauen. Damit soll das Gewerbegebiet erschlossen werden.

Zum Hintergrund: Die Gemeinde plant die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Daimlerstraße in Richtung Pingelerhook. Zur verkehrlichen Erschließung des neuen Bereiches in dem Gewerbegebiet hatte die Verwaltung dem Bauausschuss im März den Bau einer rund 250.000 Euro teuren Abbiegespur auf der Bundesstraße 70 im Bereich der Abzweigungen Hessinghook/Pingelerhook vorgeschlagen.

Diese Lösung hätte den Vorteil, dass damit gleichzeitig die Erschließung für eine spätere Erweiterung des Oedinger Gewerbegebietes gesichert wäre. Dennoch: Der Bauausschuss mochte sich dem Vorschlag der Verwaltung im März nicht anschließen, das Gewerbegebiet so wie vorgeschlagen anzubinden.

Teure Lösung

„Der teuren Lösung mit Abbiegespur räume ich keine Chance ein, eher einer günstigeren Variante“, betonte Alois Kahmen im März für die CDU-Fraktion. Er war es, der jetzt für seine Fraktion den Antrag gestellt hatte, über einen Kreisverkehr zur Anbindung des Gewerbegebietes nachzudenken.

In der jüngsten Bauausschusssitzung schilderte Kahmen, dass seine Fraktion neben den hohen Kosten bei der angedachten Abbiegespur auch Probleme in der Radwegeführung sieht. Diese sei „völlig praxisfern“, meinte Kahmen und wies darauf hin, dass in dem Bereich in den vergangenen Jahrzehnten bereits drei Verkehrstote zu beklagen waren.

In dem Bereich werde trotz Geschwindigkeitsbeschränkung häufig zu schnell gefahren, erläuterte Kahmen weiter. Die von ihm genannten Punkte hätten zu der Überlegung geführt, den Neubau eines Kreisverkehrs anzuregen. Dadurch könne die Verkehrssicherheit wirkungsvoll erhöht werden.

Gute Idee

Der Kreisverkehr sei „eine gute Idee“, meinte Jörg Battefeld (UWG). Er fand diese Lösung effektiver als die angedachte Abbiegespur. Auch für Franz-Josef Rickers (Grüne) ist ein Kreisverkehr „die beste Lösung“. „Aber wir dürfen die Kosten nicht aus den Augen verliefen“, erinnerte Rickers daran, dass die angedachten 250 000 Euro für die Abbiegespur von den Kommunalpolitiker schon als zu teuer empfunden wurden.

„Die Kosten bleiben bei der Gemeinde Südlohn“, wies Bürgermeister Christian Vedder darauf hin, dass sowohl der Bau von Abbiegespur als auch von Kreisverkehr auf Kosten der Gemeinde zu realisieren wären. „Baulastträger ist der Bund“, teilte Alois Kahmen diese Meinung des Bürgermeisters nicht.

Am Ende erhielt die Verwaltung den Arbeitsauftrag vom Bauausschuss, mit Straßen.NRW über den möglichen Bau eines Kreisverkehrs im Bereich der Bundesstraße 70 zu sprechen.

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