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Bewirtungshütte verschönert das Roncallistadion

SC-Familie richtet sich ihr Wohnzimmer ein

SÜDLOHN Mit der Freigabe des Kunstrasens ist ein lang gehegter Wunsch des SC Südlohn in Erfüllung gegangen. Die Arbeitsgruppe setzt schon emsig weitere um.

SC-Familie richtet sich ihr Wohnzimmer ein

Das Gelände am Roncallistadion wird immer schmucker. Die Bewirtungshütte wird künftig den modernen Kunstrasenplatz (vorne) mit dem Flair des Hauptstadions verbinden. Sie soll zu einem Treffpunkt für die SC-Familie werden. Foto: Bernd Schlusemann

Gelebtes Ehrenamt – das zeigen Mitglieder des SC Südlohn gerade vorbildlich. Lange hatten die Fußballer auf den Kunstrasenplatz warten müssen – nun, da er endlich da ist und rege vom SC und vom FC Oeding genutzt wird, wollen die SC-ler ihr neues Wohnzimmer nun auch einrichten. Nachdem die Baumaschinen zur Verlegung des Kunstrasens lange das Bild an der Doornte prägten, tut sich nun wieder etwas – gerade an den Samstagen: Seit einigen Wochen wird emsig an einer neuen Bewirtungshütte gebaut, die Hauptstadion und Kunstrasenfeld, Fußballromantik und zeitgemäße Infrastruktur optisch verbindet. Obwohl: Die Bezeichnung Hütte trifft angesichts der Dimension nicht mehr richtig den Kern. „Das wird unser Allwetter-Megapark“, schmunzelt der Vorsitzende Andreas Bone.

Mehr Flexibilität

Unterstand, Stufen mit Blick zu beiden Plätzen hin, eine Terrasse, die zur Hälfte überdacht werden soll, eine Toilettenanlage: Entstehen soll in zentraler Lage ein echter Treffpunkt – und das wetterunabhängig. „Wir werden dort auch einen Getränke- und Kaffeeautomaten aufstellen, der nutzbar sein soll, wenn das Klubheim unter der Woche mal geschlossen ist“, komme der Verein so einem vielfach geäußerten Wunsch der SC-Familie nach. „Wir wollen flexibler werden, das Angebot des Klubheims sinnvoll ergänzen.“

Das neue Gebäude wird mit einer Küche ausgestattet und soll auch optisch das Gesamtbild der Anlage abrunden. Geschichte wird somit bald der Pavillon sein, in dem im Eingangsbereich seit langer Zeit das leibliche Wohl der Zuschauer und Sportler versorgt wird – speziell zu den Heimspielen der ersten Mannschaft. „Wir hatten zunächst noch überlegt, diesen als Materialraum zu nutzen. Aber: Er liegt genau in der Schneise zwischen den beiden Plätzen und stört das Bild“, erklärt Bone. Die Wurst und das Bier zum Fußballspiel gibt es künftig ein paar Meter weiter westwärts.

Die Konstruktion wird künftig aber auch organisatorisch Abläufe im Tagesgeschäft erleichtern. So sollen Trainer sie als Besprechungsraum nutzen können – zum Beispiel für die Aufstellung vor dem Spiel. Mit Zugang zum Beispiel über ein Schlüsselsystem – da müsse man dann „Erfahrungen sammeln“. Ebenso wird ein Geräteraum für den Platz angeschlossen.

Große Unterstützung

Angestoßen hat das Projekt die Arbeitsgruppe Kunstrasen, die sich auch um die mit der Verlegung des Kunstrasens einhergehenden zusätzlichen Baumaßnahmen kümmert. Beim Thema „Kümmern“ sieht sich der Vorsitzende in der Pflicht, er hilft tatkräftig mit: „Es ist toll zu sehen, wie viele mit anpacken, wie es Schritt für Schritt wächst. Und wie groß die Unterstützung in der Gemeinde und in unserer Sponsorenfamilie ist. Sie sind da, wenn man sie braucht. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Ein Verein benötige nicht nur gute Trainer und engagierte Ehrenamtliche, sondern auch gute Handwerker und Profis im Umfeld. Schließlich werde die Bewirtungshütte in Eigenleistung erstellt. Der Rohbau steht mittlerweile schon: Nach Betonarbeiten und Aufstellen der Wände und der Dachkonstruktion konnte nun bereits Richtfest gefeiert werden. Eine kleine Bewährungsprobe.

Bis zur „Bauabnahme“ ist noch ein kleiner Weg zu gehen – verbunden mit vielen Handgriffen. Zur neuen Saison soll es was werden. Und dann soll es auch eine echte Bewährungsprobe im großen Stil geben: eine offizielle Einweihung, auch als Dankeschön.

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