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Schock(en) am Abend

Südlohn 28 Mannschaften beiderlei Geschlechts, jeweils bestehend aus acht Leuten. Macht zusammen 224 Menschen - verteilt an 56 Tischen mit kleinen Schildchen, auf denen exakt Name des Spielers und Club-Zugehörigkeit vermerkt sind.

Schock(en) am Abend

<p>Drei Würfel - wie viele Augen? Das ist die Frage alle Jahre wieder am 31. Oktober in Südlohn. Das gesellige Knobelturnier gehört zum Jahreslauf vieler Clubs fest dazu. Beining</p>

Wie viele Personen das pro Tisch und Spielrunde sind, lässt sich nun bequem ausrechnen. Jedenfalls war genau das die Konstellation beim 27. "Großen Knobelturnier" im Haus Terhörne, das jedes Jahr stets am Abend des 31. Oktobers stattfindet.

Alle waren sie gekommen zu diesem Knobel-Event, das bislang in jedem Jahr seines Stattfindens einen anderen Sieger gesehen hat: Kegelclubs, Stammtische, Gastwirte wie Manfred Assing vom Vereinshaus waren hinter ihren heimischen Tresen hervorgekommen, um an diesem Abend den Würfelbecher zu schwingen. Männer in Dreifach-Funktion wie Franz-Josef Niestegge (Karnevalist, Feuerwehrmann und heimische TV-Größe) konzentrierten sich am Knobeltisch auf das Zählen der Augen ihrer drei Würfel.

27 Jahre alte Tradition

Gespielt wird immer "Schocken", und erfunden haben dieses Turnier in einer konspirativen Runde bei Hemmer-Robers vor 27 Jahren die "Schocker" - vier damals noch etwas jüngere Herren des heimischen Spielmannszuges, zu denen nach gesicherten Erkenntnissen unter anderem Ludger Hayk und Ewald Robers gehörten.

Es sollte von Beginn an um die Ehre gehen: Vier Siegerpokale gibt es, einen für den Gewinner der Einzelwertung, je einen für die drei besten Mannschaften. Und eine spezielle Regel sorgt für den besonderen Pfiff der Veranstaltung: Die aktuelle Siegermannschaft richtet stets das Turnier im Folgejahr aus. Am 31. Oktober 2006 war das der Stammtisch "Sledge Hemmer" gewesen - der in seinem Namen sichtbar seine gastronomische Heimat trägt.

Also waren Frank Bengfort und seine Stammtisch-Brüder von "Sledge Hemmer" samt Frauen und Freundinnen an diesem Mittwochabend nun auch logistisch gefordert.

Logistische Leistung

Teilnehmerlisten mussten geführt und aktualisiert werden, um die Aufbewahrung der Garderobe der Knobler galt es sich ebenso zu kümmern wie um den reibungslosen Nachschub von Getränken. "Wir kassieren von jedem ein Startgeld von zehn Euro", erläuterte Frank Bengfort fast entschuldigend, "Aber das ist eigentlich nur eine Umlage für die Getränke heute Abend und für unsere Auslagen." Und um Punkt 19.45 Uhr war es dann soweit: Jeder Knobler hatte seinen Platz in der Vierer-Runde gefunden, die Spielgeräte waren an Ort und Stelle, dann gab Frank Bengfort das Kommando: "Auf los geht's los. Also los!" geo

Gewonnen hat der Stammtisch "Flake" deutlich mit 72 Punkten vor "Blaue Sau" (64) und "Freaggel`s 08/15 (60). Einzelmeister wurde Henrik Albers. Alle Ergebnisse stehen im Internet.

www.sledgehemmer.de

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