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Rathausplatz

Tag des Ehrenamtes und Seniorenmesse lockten viele Besucher

INNENSTADT Sich engagieren, ehrenamtlich tätig sein - für viele Wittener Bürger ist das eine Selbstverständlichkeit. Entsprechend gut besucht war am Sonntag der von der Freiwilligen-Agentur Fokus organisierte Tag des Ehrenamtes auf dem Rathausplatz. Gleichzeitig lockte die sechste Wittener Seniorenmesse ins Rathaus.

Tag des Ehrenamtes und Seniorenmesse lockten viele Besucher

"Ich arbeite gerne ehrenamtlich weil,...": Christine Sondermann präsentiert die Motivationen der Aktiven.

Auf dem Rathausplatz präsentierte sich die ganze Vielfalt der in Witten aktiven wohltätigen Organisationen. In gemütlicher Atmosphäre wurde nicht nur der Fleiß der Ehrenamtlichen gewürdigt, sondern auch fleißig um neue Helfer geworben. Auch im Rathaus war es voll: Die sechste Seniorenmesse unter dem Motto „Älter werden in Witten“ lockte mit zahlreichen Angeboten nicht nur Senioren, sondern auch Angehörige und zukünftige Senioren an die Stände.

Nachdem die Bürgermeisterin sich bei den Ehrenamtlichen dafür bedankt hatte, dass sie Witten zu einer lebenswerten Stadt machen, kam die Stunde der Wahrheit. Im Vorfeld hatte Sonja Leidemann den Wittenern eine Art Stadtwette angeboten. Bei Anwesenheit von mehr als 300 ehrenamtlich Aktiven würde sie sich zusätzlich im Ehrenamt engagieren. „Wer betätigt sich hier ehrenamtlich?“ – Als Antwort auf diese Frage schossen die Arme der meisten Anwesenden in die Höhe.

Bei soviel Begeisterung war das Zählen überflüssig. Sichtlich beglückt verkündete die Bürgermeisterin, dass sie gerne in einer Senioren-WG das Mittagessen kochen würde, und setzte nach: „Hoffentlich schmeckt das dann auch.“ Eine Menschenkette zeigte, wie viele Wittener Bürger sich für ihre Mitmenschen stark machen. „Hoffentlich hält das Wetter“, hatte sich Organisatorin Uschi Beyling noch wenige Minuten vor der Aufstellung gewünscht.

Doch ein heftiger Regenschauer störte die Menschenkette schon kurz nach danach. An den Ständen ließ man sich von der Witterung nicht beeindrucken, zückte den Regenschirm und wartete auf das Wiedererscheinen der Sonne. Die ließ nicht lange auf sich warten, und so konnte der ökumenische Gottesdienst wie geplant im Freien stattfinden.

Tag des Ehrenamtes und Seniorenmesse

Die "großen Schwestern" Andrea Fischer und Kristina Sobrech werben um Mitstreiter.
Ganz professionell trat die kleine Alina mit ihrer Geige auf.
Viele Angebote für ältere Menschen gab es auch wieder auf der diesjährigen Seniorenmesse zu entdecken.
Auch die Grünen Damen werben um neue Aktive: Renate Schaub (l.) und Bärbel Schidt.
Die aufgeregten Models vor der Modenschau des Modemobils freuen sich auf ihren Auftritt.
Die Treppenraupe probierte Raymond Sadlowske aus.
"Ich arbeite gerne ehrenamtlich weil,...": Christine Sondermann präsentiert die Motivationen der Aktiven.
Auch der Regen konnte den Ehrenamtlichen am Stand der NaWit nicht die Laune verderben: (v.l.) Peter Schildge, Nicole Fernitz, Marie Chalfoun und Tatjana Schwenk.
Eine Menschenkette zeigte: Wittener Bürger packen an und engagieren sich.
Bürgermeisterin Sonja Leidemann bedankte sich herzlich bei den Ehrenamtlichen für ihren Beitrag zu einem lebenswerten Witten.
Lorjan Jashari entdeckt die Wasserspringschale.

Trotz der starken Konkurrenz durch die Zwiebelkirmes fand sich auch für das nachfolgende bunte Programm viel Publikum ein. Der Steilhaus-Chor aus Bochum sang, Kinder des AWO-Kindergartens in Stockum tanzten und auch die viereinhalb jährige Alina verzauberte mit Geigenspiel und Gesang das Publikum gemeinsam mit dem Jungscharchor der Baptistengemeinde.

An den Ständen wurde derweil informiert und motiviert. Gisela Senff ist seit Beginn des Ruhestandes ehrenamtlich tätig und wirbt jetzt mit Begeisterung um neue Mitstreiter. „Es kommt soviel Freude zurück“, berichtet sie von ihren Erlebnissen. Gemeinsam mit ihrem Hund besucht sie Bewohner eines Altenheimes. Sie ist dankbar, dass sie Zeit und Kraft hat zu helfen. Das DRK stellte mit seinem „Cafe International“ einen Anknüpfungspunkt für das kommende Projekt „Engagement fairbindet“ her. Zehn der 113 in Witten vertretenen Nationen sind bist jetzt auch bei den Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes vertreten. Doch das DRK will noch bunter werden und lädt Interessierte ein, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.

„Die Resonanz war hoch“, freute sich Christian Schuh, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. Neben den bekannten Freiwilligen Organisationen wie der AWO, der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr nutzen an diesem Tag auch kleinere Initiativen die Gelegenheit sich den Bürgern vorzustellen. Etwa Andrea Fischer, Projektleiterin von „Kleine Schwester-Große Schwester“. Sie sucht nicht nur nach „großen Schwestern“ für die Aktion, sondern auch Unterstützung bei der Koordination. Mit einer ihrer „kleinen Schwestern“ trifft sie sich schon seit vier Jahren zum Malen, Basteln, Spielen und freut sich über die schöne gemeinsame Zeit.

Auf der Seniorenmesse nutzen unterdessen Gerda Rainert und eine Freundin die angebotenen Gesundheitschecks. Blutdruck und Blutzucker messen, einen Hörtest machen – nur einige Angebote an den vielen Ständen. „Man trifft auch so viele Bekannte hier“, erklärt sie lächelnd. Die Informationen zum betreuten Wohnen interessieren sie dagegen noch nicht. An den Ständen haben die Besucher die Möglichkeit mehr über Demenz, Hilfsmittel, Rente und vieles mehr zu erfahren, und die Chance Kontakte zu knüpfen und Informationen zu sammeln. Die Stimmung auf der Seniorenmesse ist ausgelassen. In Witten, so scheint das Credo zu lauten, lässt es sich auch im Alter gut leben.

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