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Teilstück der Nachtigallstraße bekommt abgetrennten Gehweg

WITTEN Einen Gehweg wird die Nachtigallstraße zwischen Nachtigallbrücke und dem Bahnübergang am Industriemuseum bekommen.

Teilstück der Nachtigallstraße bekommt abgetrennten Gehweg

Die Anwohner der Nachtigallstraße hätten gerne einen Radweg und einen Gehweg.

Er wird befestigt und mit Pollern abgetrennt, erfuhr der Verkehrsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag. Noch in diesem Jahr soll der Weg angelegt werden. Radweg bleibt fraglich Ob Anlieger der Nachtigallstraße auch den gewünschten Radweg erhalten, bleibt allerdings fraglich. Sie hatten den Radweg gefordert, weil sie mit der Ausweisung der Nachtigallstraße als Radfahrstraße an dieser Stelle absolut nicht einverstanden sind. Wenn Radfahrer dort Vorrang haben, so die Anlieger, müssen sie selbst als Autofahrer hinter ihnen herschleichen und verlieren damit im Alltag zu viel Zeit.

Im Wasserschutzgebiet kann man nicht einfach einen Radweg bauen In diesem empfindlichen Wasserschutzgebiet entlang der Ruhr, könne man nicht einfach einen Radweg bauen, erläuterte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke dem Ausschuss.

Die Stadt hat jedoch mit dem Regionalverband Ruhr, dem Eigentümer der Flächen, Kontakt wegen des geforderten Radweges aufgenommen. Autofreien Weg von der Quelle bis zur Mündung wünschenswert Nun will man gemeinsam prüfen, ob es sinnvoll ist, an dieser Stelle einen Radweg anzulegen. "Natürlich wäre es wünschenswert, den Ruhrtalradweg von der Quelle bis zur Mündung komplett autofrei zu bekommen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg", sagt auch Stadtplaner Andreas Müller. Ob es an dieser Stelle notwendig sei, die jetzt ausgewiesene Radfahrstraße durch einen gesonderten Radweg zu ersetzen, hält er angesichts des Aufwandes für äußerst fragwürdig.

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