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Theaterpreis an Kogge und de Demo

BOCHUM Der Bochumer Theaterpreis geht in diesem Jahr an die Schauspielerinnen Imogen Kogge und Claude de Demo. Die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung wurde Mittwoch Abend bei einem Botenabend im Schauspielhaus überreicht.

Theaterpreis an Kogge und de Demo

Claude de Demo und Imogen Kogge erhielten den 2. Bochumer Theaterpreis.

Der Freundeskreis des Schauspielhauses ehrte Imogen Kogge, die bereits zu Beginn ihrer Laufbahn unter Peymann in Bochum arbeitete und zuletzt in "Rosmersholm“ und "Der Gott des Gemetzels“ überzeugte. Überrascht wurde die Schauspielerin vom Laudator Niels-Peter Rudolph, der die Anfängerin 1980 als Intendant des Hamburger Schauspielhauses engagierte - und ihr bald schon einen Nachwuchspreis überreichen konnte. Damals, so erzählte Rudolph, habe sie ihn geschockt, als sie ihm bei der Gratulation nicht ganz ernst gemeint  ins Ohr flüsterte, sie werde jetzt kündigen und auf große Weltreise gehen.  Imogen Kogge betonte in ihrer Dankesrede, wie gerne sie in Bochum arbeite - neben der Schaubühne das Theater, mit dem sie am meisten verbindet.

Wandlungsfähigkeit

Der Preis für den besten Nachwuchskünstler ging an Claude de Demo. Die 27-Jährige macht vor allem durch ihre Wandlungsfähigkeit auf sich aufmerksam. In Inszenierungen wie "Floh im Ohr“, "Der einsame Weg“, "Afterdark"  und "Wie es euch gefällt“ zeigt sie immer neue Menschen. Claude de Demo, so RN-Redakteurin Ronny von Wangenheim in ihrer Laudatio, lasse immer auch fremde, tiefere Charakterzüge durchscheinen und mache innere Vorgänge sichtbar. So entstehen vielschichtige Figuren, die eine große Kraft ausstrahlen.

Boten

Die Verleihung des Bochumer Theaterpreises war der mit Spannung erwartete Höhepunkt des Botenabends. Der war gewohnt kurzweilig und bot rasante Stilwechsel. Auf die Tangotänzer Piedra und Jost folgten deutscher Rap mit Rheza, CHS und DJ Petit Regie, Karsten Riedel und das Cellisten-Quartett der Bochumer Symphoniker und Vfl-Manager Stefan Kuntz, der per Film das Leitbild des VfL vorstellte und von den gigantischen Klößen seiner Mutter in heimischen Saarland erzählte. Schauspielerin Susanne Barth, die aus  Peter Hacks „Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ las, galt auch der Dank von Claude de Demo. In ihrem ersten Engagement in Köln habe sie von der Kollegin wichtige Hilfe bekommen.

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