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Thomaszentrum wird verkauft

Thomaszentrum wird verkauft

Das Querenburger Presbyterium stellte sich im Thomas-Zentrum den Fragen zum verabschiedeten Kaufvertrag.

Querenburg Das Presbyterium hat sich entschieden, das Thomaszentrum - Girondelle 82, wird verkauft. Die Entscheidung, so Mitglieder des Presbyteriums, fiel nicht leicht, wurde aber dennoch getroffen, um den Haushalt zu sichern.

Am vergangenen Montag wurde der Vertrag verabschiedet und gestern wurde die Gemeinde in den zu veräußernden Bau geladen, um offene Fragen zu klären. An denen herrschte, wie an Emotionen, kein Mangel. "Der Verkauf wurde bereits am 30. Oktober 2006 beschlossen", so Ulrike Frielinghaus, Vorsitzende des Presbyteriums. Seitdem würde der Vertrag verhandelt werden.

Bei eben diesen Verhandlungen hätten sich augenscheinlich viele Gemeindeglieder mehr Transparenz gewünscht. Man müsse Vorschläge diskutieren und gemeinsam eine Lösung finden, erklärte ein Gemeindemitglied, ein anderes sprach gar von Mafiamethoden, als das Abstimmungsergebnis anfangs nicht öffentlich gemacht werden sollte.

Neben dem Informationsfluss stand der Kindergarten bei einigen oben auf der Prioritätenliste. Dieser solle vom neuen Investor abgerissen werden. Das Presbyterium hat aber eine Alternative ins Auge gefasst. Da Pfarrerin Anja Sonneborn um Abberufung bittet, würde eine Wohnung im Pfarrhaus frei werden und dieses solle somit als Ersatz dienen. Dabei müsste der Kindergarten auf zwei Gruppen reduziert werden. Inwieweit diese Idee umsetzbar ist, steht noch nicht fest.

Alles in allem gestaltete sich die vormittägliche Informationsveranstaltung als ein Wechselbad der Gefühle. Mal wurde das Presbyterium angegriffen, mal verteidigt.

Harte Fakten konnten am Ende aber kaum gegeben werden. Über die genaue Summe schwieg sich das Presbyterium vorerst aus, verkündete aber das Abstimmungsergebnis. Sieben Mitglieder sprachen sich für den Verkauf aus, fünf dagegen und eines enthielt sich. sr

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