Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Tierheim atmet auf: Weniger Neuzugänge als erwartet

WITTEN Mit dem Ferienende atmen die Mitarbeiter des Tierheims an der Wetterstraße auf: Es hätte schlimmer kommen können.

/
Mausdame Jingles hat im Freibad die Badenden erschreckt.

Vor fünf Wochen brachte die junge Katzenmama diese zwei Kater und ein Kätzchen zur Welt.

"Was die Zahl der ausgesetzten Tiere angeht, hat sich das einigermaßen in Grenzen gehalten. Das war schon schlimmer", sagt Tierpflegerin Verena Diel. Dennoch gab es vor allem bei den Kleintieren Zuwachs: ein Wellensittich, sieben Meerschweinchen und rund 15 ausgesetzte Kaninchen - darunter zwei schlappohrige Widder, die in einem Karton neben dem Papiercontainer gefunden wurden - kamen während der Ferienzeit hinzu.Hamster Chip und Chap: Seltene Freundschaft Außerdem die beiden Goldhamster-Männchen Chip und Chap. "Die sind ein Herz und eine Seele", freut sich Verena Diel über die ungewöhnliche Männerfreundschaft der knapp zwei Jahre alten Hamster. "Eigentlich sind das nämlich absolute Einzelgänger", so Diel, doch diese beiden hamstern lieber gemeinsam. Für die letzten ein- bis eineinhalb Lebensjahre suchen die nachtaktiven Tiere neue Besitzer.

Mit ihrem langen Schwänzchen ist Albino-Mausdame Jingles in den Ferien an einer Frau im Freibad Wetter vorbei gehuscht und hat ihr einen kleinen Schrecken eingejagt. Ihr Mann fing das Mäuschen ein, das seitdem im Tierheim fröhlich durch den Futternapf turnt und Körner knabbert.Das Miauen ist deutlich lauter geworden Von den Katzen, die sich ein paar Meter weiter tummeln, ahnt Jingles nichts. Deren Zahl hat sich ebenfalls erhöht. Sogar gleich um ein Vielfaches, denn zwei der Neuankömmlinge waren trächtige Weibchen. Eines davon hat im Alter von einem knappen Jahr zum Ferienbeginn drei Junge zur Welt gebracht. Fünf Wochen sind die zwei Brüder und ihr Schwesterchen jetzt alt. Mit acht bis zwölf Wochen hofft Verena Diel sie an neue Besitzer vermittelt zu haben.

Neben drei dreifarbigen Katzen warten auch ein schwarzweißes Kätzchen und ein kleiner Kater auf ein neues Zuhause. Der Kieferbruch der Katze sowie der Trümmerbruch des linken Katerbeinchens sind so gut wie verheilt, so dass einer Vermittlung nichts mehr im Wege steht.Zwei Nymphensittiche wurden rücksichtslos "entsorgt"

Der Mann, der zu Ferienbeginn noch um die Aufnahmegebühr seiner zwei Nymphensittiche gefeilscht hatte, hat die Tiere tatsächlich im Tierheim "entsorgt", entrüstet sich Diel: "In einem viel zu kleinen, kaputten und total verdreckten Käfig, den wir direkt wegschmeißen konnten". Die Tiere seien zwar nicht handzahm, aber gesund und in einem guten Pflegezustand.

Ein Happy-End hatte dieses Wochenende für die vierjährige Dogge Pluto. Der schwarze Riese ist Freitagabend nach mehrmaligem Besuch endgültig bei seinem neuen Herrchen eingezogen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...