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Trinkwasser für Myanmar

WITTEN Jede Minute kann der Anruf kommen: Das Visum ist da. Marcus Richter (31) und Christian Schuh (27) stehen auf dem Sprung nach Myanmar, früher Birma.

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Christian Schuh (27) brennt darauf, sein Fachwissen als Trinkwasserhelfer nun bald einsetzen zu können.

Marcus Richter (31) hat schon Erfahrungen bei einem Auslandseinsatz in einem pakistanischen Katastrophengebiet sammeln können.

Die beiden ausgebildeten Trinkwasserhelfer des Wittener Deutschen Roten Kreuzes stehen für einen Einsatz im Katastrophengebiet bereit.Helfen, wo der Zyklon gewütet hat Die flexibel einsetzbare Trinkwasseraufbereitungsanlage, die sie gemeinsam mit anderen internationalen DRK-Helfern dort aufbauen wollen, wo der Zyklon schlimm gewütetet hat, fliegt heute schon voraus. Richter und Schuh sitzen auf gepackten Koffern, sind abrufbereit. Sie freuen sich auf die Möglichkeit zu helfen. Richter, der schon einen Einsatz im Katastrophengebiet von Pakistan absolviert hat, weiß: „Es ist schön zu helfen, denn wir sind bei der Bevölkerung in der Regel sehr willkommen.“ Schuh brennt darauf, dass er sein Wissen rund um die Trinkwasseraufbereitung nun einmal praktisch anzuwenden: „Jedem einzelnen stehen pro Tag mindestens 15 Liter an frischem Trinkwasser zu“, umreißt er die Dimension der zu leistenden Arbeit.Leichen von Menschen und Tieren verseuchen das WasserDas bedeutet: Eine Familien muss sich mit mehreren Kanistern des aufbereiteten Trinkwassers am Tag versorgen. Das Salzwasser, das im Zyklon die Brunnen in Birma verseucht hat, können die Helfer nicht brauchen. Sie müssen sich an Flüssen und Seen orientieren: „In diesen Gewässern liegen mitunter auch Leichen von Menschen und Tieren. Auf solche Problematiken müssen wir uns bei der Wasseraufbereitung einstellen.“ Die moderne und gut transportable Anlage, die sie betreuen sollen, ist am Einsatzort innerhalb von 18 bis 24 Stunden startklar und kann das erste Wasser liefern.

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