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Landgericht Bochum

Urteil im Prozess um brutale Vergewaltigung

BOCHUM/WITTEN Erst brach er die Wohnungstür auf, dann fiel er über die schlafende Halbschwester seiner Ex-Freundin her: Knapp zehn Monate nach einer brutalen Vergewaltigung in Witten ist der 26-jährige Täter am Donnerstag verurteilt worden.

Es war 6.30 Uhr, als er in die Wohnung eindrang. Er hatte eine Kneipentour hinter sich und knapp 1,9 Promille Alkohol im Blut. Er legte sich auf die noch schlafende 18-Jährige und würgte sie später, bis ihr die Luft wegblieb. Dann hatte er den Widerstand der 18-Jährigen endgültig gebrochen. „Sie hatte Todesangst“, sagte Richter Peter Löffler beim Urteil. Bevor der Angeklagte die Flucht ergriff, musste sich die 18-Jährige noch komplett ausziehen, sich dann zur Wand drehen und bis hundert zählen. Im Prozess hatte der Angeklagte die Vergewaltigung gestanden. Kurz vor der Urteilsverkündung sagte er unter Tränen: „Ich verstehe selbst nicht, was ich da gemacht habe. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich einem Menschen so weh tun kann.“Die junge Wittenerin leidet bis heute unter den Folgen der Tat. Ihre Angst war so groß, dass sie sogar umgezogen ist. Richter Löffler: „Sie wird sich in ihrer Wohnung nie mehr so sicher fühlen, wie vor der Vergewaltigung.“ Besonders hässlich: Die 18-Jährige war eigentlich eine Vertrauensperson des Angeklagten. Nur wenige Tage vor der Tat hatten beide noch über Beziehungsprobleme gesprochen. Die Halbschwester des Opfers hatte den Angeklagten in eine RTL-II-Serie („Endlich frei – Raus aus dem Drogensumpf“) gesehen und sich sofort in ihn verliebt. Sie machte den 26-Jährigen in Berlin ausfindig, lockte ihn nach Witten. Die Beziehung war jedoch nur kurz.  Der Angeklagte hatte bis zuletzt auf eine Bewährungsstrafe gehofft -  doch er wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

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