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VHS will mit Tochter am Markt agieren

ANNEN Um im Bereich arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wettbewerbsfähig zu bleiben, strebt die Volkshochschule die Gründung einer gemeinnützigen GmbH als 100-prozentige Tochter des VHS-Zweckverbandes Witten-Wetter-Herdecke an. Einen Beschluss zur Ausgründung fasste am Donnerstag die Verbandsversammlung auf ihrer Sitzung im Seminarzentrum Annen.

VHS will mit Tochter  am Markt agieren

Die kommissarische Leiterin der VHS, Bettina Sommerbauer, Vorsitzende der Verbandsversammlung Gisela Ocken und Verbandsvorsteher Frank Schweppe informierten über die neue Ausrichtung der VHS.

Damit reagiert die VHS auf eine Änderung in der Vergabeordnung, wonach Volkshochschulen bei der Ausschreibung von so genannten Arbeitsmarktdienstleistungen ausgeschlossen werden.

Während in der Vergangenheit Maßnahmen wie „JobClub“ von der Arbeitsagentur direkt an die VHS vergeben werden konnten und dort auch sehr erfolgreich abgewickelt wurden, ist dies nicht mehr möglich. Diese Maßnahmen müssen jetzt öffentlich ausgeschrieben werden.

Was aber bedeutet, dass die VHS durch ihre mangelnde Insolvenzfähigkeit vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen ist. Dadurch entgehen dem Zweckverband wichtige und finanzkräftige Aufträge, die nun mit einer gGmbH aufgefangen werden sollen.

Folgende Ziele verfolgt die Volkshochschule daher mit der Ausgründung einer gGmbH: - Die Erhöhung des Fortbildungsgrades der Bevölkerung bei gleichzeitiger Verbesserung der Effizienz. - Die Beibehaltung eines wohnortnahen Angebotes. - Die Verbesserung der Einnahmesituation durch bedarfs- und marktgerechte Weiterbildungsangebote auch unter dem Gesichtspunkt der Kooperation.  - Die Erschließung neuer Geschäftsfelder und dadurch die Schaffung neuer Finanzierungsmöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen.

Die neue gGmbH soll ganz nach dem Vorbild des Nachbar-VHS-Zweckverbandes geführt werden, zu dem sich die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel bereits im April 2006 zusammen geschlossen haben. Von dort wollen sich die Wittener auch Anregungen holen.

Die kommissarische Leiterin der VHS, Bettina Sommerbauer, betonte, dass künftige Mitarbeiter der neugegründeten gGmbH denen der Volkshochschule gleich gestellt sind.

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