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Vergessener Nikolaus kehrt heim

WITTEN „Der Nikolaus ist schlicht und ergreifend in Vergessenheit geraten“, schmunzelt Cornelia Drescher von der Volksbank Bochum Witten. Angesichts des imposanten 2,20 Meter hohen Holzriesen ist die heiter-ungläubige Verwunderung in ihrer Stimme nicht zu überhören.

Vergessener Nikolaus kehrt heim

Ein vor zehn Jahren "verschollener" Nikolaus findet nun wieder Platz auf dem Wittener Weihnachtsmarkt.

Mitten im Märchenwald steht seit Freitag der 1,5 Tonnen schwere Holznikolaus, den der Annener Bildhauer Winfried Stuhlmann vor zehn Jahren aus dem Stamm einer Sauerland-Ulme geschnitzt hat.

Vier Wochen lang arbeitete der „Nikolausvater“ damals vor Publikum in einer eigens für die Nikolaus-Kreation angefertigten Glashütte auf dem Wittener Weihnachtsmarkt.

Nach Weihnachtsmarkschluss ging der Nikolaus dann für eine Spende von 4000 Mark in den Besitz der Volksbank Witten über. Und geriet in Vergessenheit: Ein Volksbank-Aufsichtsratmitglied hatte den Nikolaus in seine Obhut genommen und ihn zunächst in seiner Wengerner Scheune eingelagert.

Dass der Nikolaus nun ausgerechnet nach zehn Jahren wieder zum Einsatz kommt, ist ein glücklicher Zufall: „Kürzlich erinnerte sich Gudrun Dönhoff-Aufermann vom Wittener Stadtmarketing an den Holznikolaus und recherchierte seinen Verbleib auf eigene Faust‘“, erklärt Cornelia Drescher die Nikolaus-Heimkehr.

Zuletzt hatte der Nikolaus jährlich den Weihnachtsmarkt des Frauenheims in Wengern geschmückt, das sich nahe der Nikolausscheune befindet.

Als der Holzriese dort vor vier Wochen geortet wurde, nahm ihn zunächst ein Schreiner unter die Lupe. Seine Diagnose: Die Holzfigur war lediglich etwas brüchig geworden. Also bereiteten ihn die Mitglieder vom Frauenheim liebevoll auf und die Volksbank dankte es mit einer Spende.

Nach zehn Jahren steht der Nikolaus nun wieder auf dem Rathaus-Weihnachtsmarkt und erhält bis zur Eröffnung des Marktes am 26. November noch eine strahlende Beleuchtung.

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