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Vierte Variante für Kortumstraße

MiITTE In diesem Monat beginnt der Ausbau der Kortumstraße (mit Kanalerneuerung) zwischen Nordring und Museum. Wie danach der Verkehr fließen soll, ist aber immer noch ungewiss.

Vierte Variante für Kortumstraße

Bald nur noch Ausfahrt aus der Kortumstraße auf den Nordring, aber keine Einfahrt mehr? Der Vorschlag der Verwaltung stößt auf Bedenken. Auch wegen der Belastung der Bergstraße. Jetzt wird eine vierte Variante geprüft.

Nach den Diskussionen um drei Varianten (wir berichteten) hat der CDU-Fraktionsvorsitzender Lothar Gräfingholt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr eine vierte Variante ins Spiel gebracht, um den Verkehr zwischen Kortum- und Bergstraße gerecht zu verteilen und Ampelstaus zu vermeiden: Kortum- und Bergstraße könnten ab Museum in Richtung Nordring beide als (gegenläufige) Einbahnstraßen geführt werden – „das würde auch mehr Platz für Fahrbahn und Parkraum schaffen“, ist Gräfingholt überzeugt.

Museumsumfeld einbeziehen

Der neue Sichtweise konnte auch die SPD-Sprecherin Martina Schmück-Glock Sympathie abgewinnen. Sie regte dazu noch an, bei der Verkehrsführung den Ausbau des Museumsumfeldes einzubeziehen. Im übrigen will die SPD das Thema noch in der Gesamtfraktion beraten. Einstimmig deshalb der Beschluss: Die Verwaltung soll Variante 4 prüfen, das Ergebnis noch in diesem Jahr schriftlich vorlegen.

Ob das die Verwaltungsmeinung beeinflussen kann, scheint aber fraglich. Dr. Ambrosius vom Planungsamt wies darauf hin, dass man auch von sich aus den Gräfingholt-Vorschlag schon geprüft – aber verworfen habe.

Linke Tasche - rechte Tasche

Die von der Verwaltung bislang favorisierte Lösung (nur Einfahrt in die Kortumstraße vom Stadtpark aus) stieß im Ausschuss aber auf schwere Bedenken. Auch wegen der Gerechtigkeit, wie Hans-Otto Forth anmerkt: „In den Abschnitten der Kortum- und der Bergstraße wohnen gleich viele Bürger; da kann man nicht nach dem Prinzip linke Tasche – rechte Tasche einfach die Anwohner der Bergstraße höher belasten.“ Forth fürchtet bei dieser Lösung auch eine höhere Frequenz auf der Schillerstraße – „die Verwaltung sollte sich nicht so sicher sein, dass die Verkehrsströme so laufen, wie sie es plant; die Autofahrer suchen sich immer den schnellsten Weg.“

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