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Vogelfestival: "Fischadler überm Schiff!"

WITTEN Ein Vogelfestival auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Gibraltar am Kemnader Stausee lockte am Wochenende Hunderte von begeisterten Vogelkundlern aus ganz Deutschland an. Selbst Amerikanerinnen aus Süddeutschland und eine Delegation aus Spanien reisten an.

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Mit großen Brennweiten gingen die Hobby-Ornithologen auf die Pirsch.

Aug'in Aug' mit dem Uhu.

 

"Die meisten sind Hobby-Ornithologen", erklärt Thomas Griesohn-Pflieger, Mitveranstalter und Chefredakteur der Zeitschrift "Vögel". Er hat das Festival ins Ruhrgebiet geholt, weil er neue Freunde gewinnen will für "eine Wissenschaft, die von den Beobachtungen der Laien lebt".

1000 Kanadagänse

Nach dem Trubel am Ufer, den Fachvorträgen, Falkner-vorführungen und Beobachtungen zwischen Live-Musik, Grillwurst und Messeständen der optischen Industrie gewannen 150 Teilnehmer Ruhe bei einer Exkursion auf dem Wasser. Mit der "Schwalbe" ging es vom Anleger Gibraltar über den Kemnader See und weiter die Ruhr aufwärts bis zur Ruine Hardenstein.

Griesohn-Pfleger, nebenbei Pressesprecher der Stadt Hattingen, wies mit fachkundigem Blick die Fahrgäste auf jede Vogelspezies hin, hatte aktuelle Zahlen zur Population auf dem See parat. Fernrohre und Kameras mit stattlichen Objektiven schwenkten über das Wasser. Allein 1000 Kanadagänse, dazu Heerscharen von Nil- und Graugänsen ließen sich auf dem Algengestrüpp der Elodea nieder, suchten darin nach Nahrung. Wenig spektakulär waren Stockenten, Haubentaucher und Blässhühner. Majestätische Höckerschwäne und australische Trauerschwäne zogen durchs Wasser, fanden mit Möwen, Kormoranen und Fischreihern eher das Interesse des kundigen Publikums.

Attraktion: Ein Fischadler Plötzlich gellte der Ruf eines Ornithologen übers Deck: "Fischadler überm Schiff". Sofort schnellten zahllose Objektive in die Höhe, um einen Blick auf den großen Raubvogel mit seiner Beute zu erhaschen. An den Ufern der Ruhr galt die Aufmerksamkeit kleineren Vögeln, etwa dem blaugrün schimmernden Eisvogel, der auf einem toten Ast über dem Wasser nach Beute Ausschau hielt, oder den Nisthöhlen der Uferschwalben im lehmigen Steilufer.

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