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Gefahrenzone abgesperrt

Vom Dach des Rathauses fallen Steine herab

INNENSTADT Donnerstagnachmittag: Etliche Passanten stehen am Rathaus und fuchteln mit den Armen. "Da ist ein Stück Rathaus abgebrochen. Da oben, sieh doch mal", hört man eine Stimme. Und in der Tat, Steine sind vom Dach des Gebäudes gefallen. Der Gefahrenbereich ist mittlerweile abgesperrt.

Vom Dach des Rathauses fallen Steine herab

Die Feuerwehr begutachtet den Schaden mit der Drehleiter.

Oben am Dach des Rathauses – direkt über dem Eingangsbereich des Friseursalons und des Fotostudios – fehlt ein Stück Mauerwerk. Ein weiteres Stück baumelt wie an einem seidenen Faden. Im Handumdrehen sind Polizei und Feuerwehr vor Ort. Die Polizisten sperren mit rotweißem Flatterband den Gefahrenbereich ab. Der Fußgängerüberweg zwischen rundem Kiosk und Rathaus wird erst einmal gesperrt. Ein Feuerwehrmann schwingt sich mit der Drehleiter in luftige Höhen und entfernt das lose Stück Mauerwerk.

„Es muss schon am Vormittag etwas abgebröselt sein“, so Fotografin Annette Hauptmann. „Aber zum Glück ist nichts passiert.“ Das Flatterband wird schließlich durch beleuchtete Warnbaken ersetzt. Die werden vorläufig stehen bleiben.  Am Montag wird ein Gerüst aufgebaut, um den Schaden aus der Nähe zu sichten und zu entscheiden, was zu tun ist. Das städtische Amt für Gebäudemanagement geht davon aus, dass man das korrodierte Eisen entrosten und den Beton an der Traufkante wieder aufbauen kann. Bis diese Arbeiten abgeschlossen sind, bittet die Stadt darum, den abgesperrten Bereich zu umgehen.

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