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2009 wird gesperrt

Vreden Auch wenn es sich viele Anlieger der Straße Köckelwicker Esch anders wünschen: Der Middelwegg soll künftig von der Karl-Arnold-Straße abgebunden, der Autoverkehr somit auf die Umgehung umgeleitet werden.

2009 wird gesperrt

<p>Radfahrer sollen auch nach dem Ausbau weiterhin vom Middelwegg auf die Karl-Arnold-Straße fahren können auf dem kürzesten Weg "in die Stadt" - Autos aber sollen durch eine Abbindung des Middelwegg auf die Umgehung gelenkt werden. Heisterborg</p>

Dies beschloss der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung bei einer Gegenstimme: Gerd Welper (Grüne) sprach sich dafür aus, schon jetzt bis zum Ausbau das Gebiet per Poller für den Autoverkehr aus Richtung Schelver Diek und Nienhuus Esch zu sperren, "das tut ja keinem weh". Alle anderen Kommunalpolitiker aber schlossen sich der Sicht der Verwaltung an und bestätigten nochmals das Verkehrskonzept, das mit Aufstellung des Bebauungsplans für das Baugebiet Köckelwicker Esch, Teil II, beschlossen worden war. Darauf wies Fachbereichsleiter Joachim Hartmann noch einmal hin, weil seitens der Anlieger der Begriff "angebliche Planungen" genutzt wurde: Es möge Missverständnisse bei einigen Grundstücksverkaufsgesprächen gegeben habe, schloss er nicht aus, aber: "Bevor der erste Bagger gefahren ist, war im Bebauungsplan schon die Verkehrsführung festgelegt." Und nach langem Nachdenken sei man auch jetzt noch der Meinung, dass das Konzept bleiben solle vor dem Hintergrund, dass durch die Abbindung des Middelwegg der Fahrzeugverkehr auf die Umgehung gelenkt werden solle.

Tempo: sechs km/h

Wenn nach dem endgültigem Ausbau der Straßen - dieser ist für 2009 geplant - Tempo 6 gelte auf den Spielstraßen im Köckelwicker Esch, Teil 2, könne man die Situation dort beobachten, den Verkehr zählen und die Geschwindigkeiten messen, schlug Hartmann vor. "Der Verkehr wird sich verteilen, das Tempo reduzieren", meinte auch Hermann Lechtenberg (CDU) und plädierte für "Abwarten". "Der Verkehrsfluss wird sich ändern", meinte auch Christiane Albers (SPD). "Bei allem Verständnis: Es macht wenig Sinn, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen", äußerte sich Elmar Kampshoff (UWG) zu dem Antrag auf Sperrung und verwies darauf, dass die Anlieger ja im Zuge der Planungen für den endgültigen Ausbau ja mitreden. Vielleicht ergebe sich dabei ja eine Schnittmenge. ewa

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