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Pläne für Rathaus-Umbau vorgestellt

Alles wird neu am Rathaus

VREDEN Wo jetzt Autos parken, steht bald der Anbau des Rathauses. Der Parkplatz wird komplett umgestaltet. Auch der Verlauf der Alstätter Straße ändert sich.

Die Verkehrssituation am Eingang der Innenstadt am Rathausparkplatz soll endlich klar werden. Das forderten die Fraktionen im Bauausschuss. Dort wurden in der vergangenen Woche die Pläne für den Rathausanbau und die Umgestaltung des Parkplatzes vorgestellt.

Wo soll der Rathausanbau entstehen? Ein zweigeschossiges Gebäude wird mit einem Verbindungsgang im Nordosten an das bestehende Rathaus angeschlossen. Das Flachdach des Anbaus soll begrünt werden – als ökologische Maßnahme, aber auch als Hitzeschutz im Sommer.

Alles wird neu am Rathaus

An dieser Seite des Rathauses soll angebaut werden. Die Alstätter Straße soll wieder gerade verlaufen. Foto: Bernd Schlusemann

Und wie sieht es im Inneren aus? Circa 20 Büroräume plus Wartebereiche sind im Anbau geplant. Die Mitarbeiter der Bereiche Asyl, Rente und des Jobcenters sind künftig im Anbau zu finden. Auf eine abgehängte Decke soll verzichtet werden, um Kosten zu sparen. So sind die Geschosshöhen im Neubau und im bestehenden Rathaus gleich und der Verbindungsgang muss keinen Höhenunterschied überwinden. Für die Raumakustik werden Dämpfer an den Wänden angebracht.

Wie wird der Parkplatz umgestaltet? 122 Stellplätze und 19 Bäume sollen so angeordnet werden, dass die Wege für die Autos möglichst geradlinig verlaufen. Ohne Bäume wäre sogar Platz für 141 Stellplätze. Vor dem Anbau entsteht eine Fahrradstation.

Alles wird neu am Rathaus

Die Zeichnung zeigt die Variante mit dem Mini-Kreisverkehr an der Alstätter Straße. Die gestrichelte grüne Linie zeigt die Verbindung für Radfahrer.

Was ist in Sachen Verkehrsführung geplant? Mini-Kreisverkehr oder abknickende Vorfahrt – das sind die Vorschläge, die das Planungsbüro für den Eingang in die Innenstadt macht. Fest steht: Die Alstätter Straße soll gerade verlaufen und sich nicht mehr wie bisher über den Parkplatz schlängeln. Für Radfahrer wird eine eigene Verbindung über die Alstätter Straße am Verkehrsknotenpunkt vorbei geschaffen.

Wie stehen die Politiker dazu? Alle Fraktionen sind sich einig: Der Mini-Kreisverkehr ist die bessere Lösung. „Der Kreisverkehr ist angebracht, um die Geschwindigkeit rauszunehmen“, sagte zum Beispiel Gerd Welper (Grüne). Wenn die Alstätter Straße künftig gerade verläuft, müsse man verhindern, dass unbeabsichtigt eine Rennstrecke entsteht, ergänzte Guido Leeck (CDU). Zum Thema Parkplätze sagte Hendrik Mulder (FDP): „Die Qualität muss stimmen. Lieber einer weniger, dafür breiter.“

Hinweis: In einer ersten Version des Artikels hieß es, dass der Anbau unterkellert wird und es einen Kiosk geben wird. Das ist falsch. Es gibt weder einen Keller, noch ein Kiosk.

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