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Besuch im Bundestag

Als Dank für Ehrenamt die Hauptstadt erlebt

VREDEN „Was macht so ein Bundestagsabgeordneter den ganzen Tag in Berlin? Ist der eigentlich immer in der Hauptstadt? Und wo wohnt er da?“ Diese und andere Fragen haben 50 Gäste aus dem Kreis Borken vor wenigen Tagen im Bundestag diskutiert. Rede und Antwort standen ihnen die Mitarbeiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring.

Als Dank für Ehrenamt die Hauptstadt erlebt

Die Reisegruppe an der Kuppel auf dem Dach des Berliner Reichstags.

Mehr als eine Stunde nahmen sie sich Zeit, um den Interessierten die Vorgehensweise der Politiker zu erklären und was sie tun, um die Rentengelder zu retten. Der Abgeordnete aus Vreden-Ellewick hatte die aus dem Wahlkreis 127 (Borken II) stammenden Besucher, darunter 30 Bocholter und 20 Vredener, in die Hauptstadt eingeladen, damit sie Politik hautnah erleben können. Die Einladung galt als Dank für ehrenamtliches Engagement im Rahmen der Wallfahrt Bocholt-Kevelaer sowie der Aktion Essen-auf Rädern. Manche der eingeladenen Gäste waren noch nie zuvor in der Hauptstadt gewesen. So wurde es ihnen ermöglicht, vier Tage lang die Schaltstellen der Politik in Berlin genau unter die Lupe zu nehmen und die Politiker mit intelligenten Fragen herauszufordern. Auch im Bundesministerium für Familie Senioren, Frauen und Jugend wurde hitzig diskutiert. Ihr Fachwissen konnten die Gäste auch in der Bundeszentrale für politische Bildung einbringen. „Wir hatten einige Fragen vorbereitet und so entstand eine sehr angeregte Diskussion“, sagt Hubert Lechtenberg aus Vreden.

Doch es wurde nicht nur über Politik gesprochen, denn wer in Berlin ist, will selbstverständlich auch etwas vom Großstadtflair miterleben. Und so ging es ins Getümmel auf der Straße Unter den Linden, wo links die Staatsoper gerade renoviert wird, rechts das Universitätshauptgebäude mit seinen Sandsteinfarben von den Sonnenstrahlen hell leuchtet und direkt vor den Besuchern das Wahrzeichen Berlins anmutig in die Höhe ragt: das Brandenburger Tor.  Bedrückender waren die Besuche im Jüdischen Museum und der Gedenkstätte Berliner Mauer. Viel zu viel gab es in Berlin zu sehen und die Zeit war wie so oft viel zu kurz. Und so beschlossen einige Westmünsterländer für sich, dass sie bald wiederkommen müssen - in die Hauptstadt mit den vielen Eindrücken und den Politikern, die sich hin und wieder auch mal Zeit nehmen, um aktuelles Zeitgeschehen mit ihren Wählern zu diskutieren.

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