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Übergabe am 4. November

Arbeiten am Vredener Busbahnhof im Endspurt

VREDEN Der neue Busbahnhof am Viehmarkt in Vreden nimmt immer mehr Kontur an. Seit Monaten sind die Bauarbeiter dort aktiv. Ob alles - wie geplant - bis zum 4. November fertig ist? Ein Besuch auf der Baustelle.

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Die Arbeiten laufen noch an der Fahrradgarage des neuen Vredener Busbahnhofes, an der Toilettenanlage und anderen Stellen. Die zahlreichen neuen Fahrradständer werden vereinzelt sogar schon genutzt.

Die Arbeiten laufen noch an der Fahrradgarage des neuen Vredener Busbahnhofes, an der Toilettenanlage und anderen Stellen. Die zahlreichen neuen Fahrradständer werden vereinzelt sogar schon genutzt.

Laub liegt auf dem durchsichtigen Dach, das sich links und rechts an das kleine Gebäude in der Mitte anschließt. Drinnen kniet ein Handwerker. Draußen lehnt ein einsames Fahrrad am nagelneuen Ständer: Am Viehmarkt in Vreden hat der Endspurt eingesetzt, um den neuen Busbahnhof fertigzustellen.

Fahrplanwechsel am 9. Januar 2017

„Richtig in Betrieb geht das Ganze erst mit dem Fahrplanwechsel am 9. Januar nächsten Jahres“, nennt Hermann Wilmer vom Fachbereich Bauen der Stadt ein entscheidendes Datum. Was aber nichts daran ändert, dass es einen festen Termin gibt: Freitag, 4. November. An diesem Tag soll die offizielle Übergabe an die Öffentlichkeit stattfinden.

Hier sehen Sie den aktuellen und den geplanten Standort des Vredener Busbahnhofs:

Nur einige hundert Meter liegen der  aktuelle und der künftige Standort des Busbahnhofs auseinander.

Bis dahin wollen die Bauleute noch einiges schaffen, auch wenn die Anlage für den Laien schon so gut wie fertiggestellt aussieht. Modern und freundlich gestaltet präsentiert sie sich auf der Fläche am Viehmarkt. Zahlreiche Fahrradständer verteilen sich am Rand und auf der neuen Mittelinsel, an der künftig die Busse halten sollen.

Das helle Holz der Sitzbänke in den transparenten Wartehäuschen steht im warmen Kontrast zu dem dunklen Anthrazit der Stahlelemente. Sie bieten künftig nicht nur vielen Fahrrädern einen festen Halt, sondern stützen auch die großen Scheiben, aus denen sich die Wartebereiche zusammensetzen. Sie schützen gut vor Wind und Wetter – das lässt sich an diesem nasskalten Oktobervormittag im Selbstversuch schnell ausprobieren.

Pendler-Garage

Die Fliesen sind schon verarbeitet in der neuen WC-Anlage, die eigentlichen Sanitäranlagen müssen noch folgen. Die Technik dafür steht bereit. „Das klappt schon“, sagt ein Handwerker auf die Frage, ob das alles rechtzeitig fertig sein wird. Mehr zu tun gibt es noch nebenan, da wo in Zukunft bis zu 30 Pendler ihre Fahrräder sicher verschließen können. Doch noch steht das kleine Fahrradparkhaus zu zwei Seiten offen – die Türen müssen noch eingebaut werden. Gerade sind zwei Handwerker damit beschäftigt, etwas zu installieren, das als besonderer Service künftig die Fahrer der E-Bikes ansprechen soll: eine Ladestation im Inneren des kleinen Gebäudes, dessen Seitenwände aus hellem Holz gearbeitet sind.

VREDEN Der große Gelenkbus macht lieber noch einen Bogen um die Stelle, die er schon in wenigen Monaten ansteuern wird. Doch der Fahrer kann schon einen Blick auf das werfen, was zurzeit noch ein wenig an ein typisches Baustellenchaos erinnert: der künftige neue Busbahnhof der Widukindstadt.mehr...

Schon gut angenommen haben viele Autofahrer die Parkmöglichkeiten neben dem Busbahnhof: Kaum ein Stellplatz ist frei. Und die Zeichen der Zeit hat auch der Betreiber des Lädchens erkannt, das direkt neben dem künftigen Busbahnhof seine Türen geöffnet hat: „Kiosk am Bahnhof“ steht in großen Lettern über dem Eingang.

Anfangs eine Haltestelle

Bis aber Vollbetrieb herrscht, vergehen noch einige Wochen. „Es wird bis zum Fahrplanwechsel wie bisher auch bei einer Haltestelle bleiben“, berichtet Hermann Wilmer. Die Mittelinsel bleibt also noch ausgespart. Restarbeiten sind noch angesagt auf der Baustelle, die gar nicht mehr wie eine solche wirkt: Mülltonnen fehlen noch, die Fahrgastinformation kommt noch an ihren Platz, für den abschließbaren Fahrradparkplatz fehlen noch die Schienen, ohne die die Türen nicht eingesetzt werden können, und auch die Bepflanzung muss noch kommen.

„Schön ist es geworden“

Doch seine städtebauliche Gestalt zeigt der neue Busbahnhof bereits jetzt. „Es ist so geworden, wie gedacht“, freut sich Hermann Wilmer über das Ergebnis – ein Hingucker, gerade auch in der Kombination mit der modernen Architektursprache des Feuerwehrgerätehauses. Das sieht auch der ältere Herr so, der mit seinem Fahrrad vorbeischaut und sich das Ergebnis der Arbeiten für den neuen Busbahnhof ansieht: „Schön ist es geworden.“

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