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Auf den Spuren der heiligen Elisabeth

Auf den Spuren der heiligen Elisabeth

<p>Drei unterhaltsame und informative Tage verbrachte die Gruppe im Thüringer Wald.</p>

Vreden Sie hatte ein kurzes Leben, die heilige Elisabeth von Thüringen (1207 bis 1231). Aber was hat sie so berühmt gemacht? Dies erfuhren 33 Mitglieder der Kirchengemeinde St. Georg unter der Leitung von Pastoralreferentin Beate Ahlbrand auf einer Reise in den Thüringer Wald. Die erste Station war die Creuzburg bei Eisenach. Dort war Elisabeth 1211 als Kind von Ungarn nach Thüringen geholt und von der Familie des späteren Landgrafen Ludwig aufgenommen worden, bevor sie ihn 1221 heiratete. In Eisenach stand eine Stadtführung auf dem Programm.

Die Gruppe sah restaurierte Gebäude, das Stadtschloss und die Kirche St. Georg, in der Ludwig und Elisabeth getraut wurden. Sehenswert waren auch die Reste der alten Stadtmauer und das Bachhaus. Am nächsten Morgen ging es hoch zur Wartburg, wo Elisabeth als Landgräfin gelebt hat. Prunk hat diese abgelehnt und sich zum einfachen Volk hingezogen gefühlt. Mehrmals in der Woche ist sie hinunter in die Stadt hinabgestiegen und habe Brot und andere Lebensmittel an das hungernde Volk verteilt. Auch ein Hospital hat sie bauen lassen und selber mitgeholfen, die Kranken zu pflegen. Vom einfachen Volk wurde sie geliebt und verehrt. Von Ihrer Verwandtschaft gehasst. Nur ihr Mann hielt zu ihr, heißt es in ihrer Lebensgeschichte. Das nächste Ziel waren die Gründerzeitvillen in der Südstadt, dem größten geschlossenen Villengebiet der Gründerzeit in Deutschland. Zu sehen war auch die Elisabethkirche, die einzige katholische Kirche in Eisenach, die Elisabeth zu Ehren nach ihrer Heiligsprechung erbaut wurde. Die letzte Station der Reise war Marburg mit Elisabethkirche und Landgrafenburg, der letzte Aufenthaltsort Elisabeths. Dort ließ sie sich nach dem Tod ihres Mannes nieder und kümmerte sich um Arme und Kranke.

Mit 24 Jahren starb sie, drei Jahre später wurde sie heilig gesprochen. Gemäß Elisabeths Leitspruch "Seht, ich habe es immer gesagt, wir sollen die Menschen froh machen" machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Für sie war klar: "Elisabeth war eine starke Frau. Sie ist eine wahre Heilige."

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