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Dachboden in Flammen

Vreden Das Bellen des aufmerksamen Haushundes und dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr gegen den Brand verdankt eine Vredener Familie, dass kein Mensch zu Schaden kam und ihr Wohnhaus nicht noch größeren Schaden erlitten hat.

Wie die Polizei berichtet, war die 48-jährige Bewohnerin eines Hauses am Middelweg durch verdächtige Geräusche und den anschlagenden Hund geweckt worden. Als die Vredenerin nach dem Rechten sehen wollte, fiel plötzlich der Strom aus. Kurz darauf stellte sie fest, dass an der Gebäuderückseite irgendetwas brannte. Sie weckte ihren Lebensgefährten und ihren Sohn und alle drei verließen das Haus. Da der Geräteschuppen brannte, wurde die Feuerwehr gerufen. Um 1.23 Uhr wurden die Mitglieder des Löschzuges Vreden-Stadt über Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert und waren zügig vor Ort am Einfamilienhaus in Vredens Norden (Nähe Schelver Diek).

Funkenflug

Das Feuer hatte aber schon auf den Dachüberstand des Wohnhauses übergegriffen und sich dann bis auf den Dachboden ausgebreitet. Als die Feuerwehrleute eintrafen, bot sich ein Bild von hochlodernden Flammen und starkem Funkenflug auf die benachbarten Wohnhäuser - ein Holzschuppen auf dem Nachbargrundstück brannte ebenfalls. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Bernhard Nienhaus entschied sich die Wehr für schnelles und massives Eingreifen. Aus fünf Stahlrohren und einem Wenderohr, das aus dem Korb des Vredener Drehleiterfahrzeugs bedient wurde, wurde der Brand bekämpft. Die Vorgehensweise stellte sich als effektiv heraus: Schnell konnte das Feuer weitestgehend auf den Entstehungsort begrenzt werden.

Es gab im Anschluss aber noch viel zu tun für die Feuerwehrleute: Die letzten Glutnester und mussten bekämpft werden, dafür war es notwendig, das Dach des Einfamilienhauses teilweise weiter abzudecken. Dazu musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Gegen 3.30 Uhr konnte die Feuerwehr dann "Feuer aus" an die Leitstelle melden, gegen 4 Uhr war dann für die Feuerwehrleute der Einsatz beendet.

Ursache noch unklar

Wie in solchen Fällen üblich, hat die Kriminalpolizei Borken die Ermittlungen der Brandursache aufgenommen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist nach Schätzungen ein Sachschaden von rund 70 000 Euro entstanden. ewa/pd

Kurz nachdem die Bewohner das Haus verlassen hatte, lösten die Brandrauchmelder im Haus aus. Zwar war die Familie in diesem Fall bereits durch andere Umstände geweckt worden, die Rauchmelder hätten anderenfalls jedoch Schlimmeres verhütet, betonen Polizei und Feuerwehr.

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