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An alter Kläranlage

Diskussion um geplanten Mobilfunk-Mast

VREDEN Ein neuer Mast erhebt sich auf dem Gelände der alten Kläranlage in Vreden. Wo heute der Solarpark elektrische Energie gewinnt, sollen künftig auch Daten des Mobilfunks fließen. Das sorgt für Fragen in der Nachbarschaft.

Diskussion um geplanten Mobilfunk-Mast

Der Solarpark auf dem Areal des ehemaligen Klärwerks: Dort wird ein neuer Sendemast für den Mobilfunk errichtet; links im Bild ist bereits die dafür angelegte Baustraße zu erkennen. In der nächsten Woche steht die Pfahlgründung an.

"Geht das denn überhaupt an der Stelle?", hatte sich eine Leserin an die Redaktion der Münsterland Zeitung gewandt. In der Nachbarschaft werde das Projekt stark diskutiert. Dabei im Blick: die Nähe des Schulzentrums. Es liegt auf der anderen Seite der Berkel. Was unsere Leserin sich dazu fragte: "Ist dieser Standort überhaupt im Mobilfunkkonzept vorgesehen, das die Stadt beschlossen hat?" Die Antwort gab Diana Niestegge von der Stadt Vreden: ein eindeutiges Ja.

Das zeigt der Blick in das Konzept selbst, das auch im Internet eingesehen werden kann: Darin taucht der Standort Solarpark gleich an mehreren Stellen auf. Denn das Konzept spielt zwei Szenarien durch, um zu Standorten für die Versorgung mit Masten für UMTS- oder LTE-Technik zu kommen. In beiden ist die alte Kläranlage als Vorschlag enthalten: Der Standort gilt aus Expertensicht damit offensichtlich als unproblematisch. Diana Niestegge bekräftigte diese Einschätzung: "Das ist genau begutachtet worden."

Untersuchungen

Das Konzept ist umfangreich: Kartenmaterial zeigt im Detail auf, wie sich die Standorte für Masten auswirken - die Abstufungen sind dort farblich dargestellt. Bei der Berechnung der UMTS-Netze sind die Fachleute von einer Vollauslastung des Netzes ausgegangen. Am Standort Solarpark haben sie einen 29 Meter hohen Mast zugrunde gelegt, der mit einer Sendeleistung von 32 Watt ins Netz strahlt.

Der Bauausschuss hatte sich bereits vor vier Jahren mit dieser Thematik intensiv befasst. Das Ergebnis: Das Gremium hat das Mobilfunkkonzept beschlossen. Es soll als Leitlinie dienen, um neue Standorte für Sendemasten der Mobilfunkbetreiber beurteilen zu können. Der Ausbau der neuen Technik ist allen großen Netzbetreibern in Deutschland ein wichtiges Anliegen.

Zugang ins Internet

Denn inzwischen haben sich Smartphones und Tablet-Computer stark verbreitet. Sie dienen längst nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern werden in erster Line für den Zugang ins Internet genutzt. Um diesen bei der wachsenden mobilen Nutzung effizient zu machen, setzen die Netzbetreiber auf UMTS beziehungsweise LTE.

Der neue Sendemast wird durch Vodafone errichtet. Bestückt wird er mit einem Modul, das drei technische Standards in sich vereint: Neben GSM (2G) beinhaltet es auch UMTS (3G) und LTE (4G) als Übertragungswege. Die Vorarbeiten haben begonnen: Auf dem Gelände des Solarparks ist bereits eine Baustraße verlegt worden. Die Fertigstellung ist im September geplant.

40 Meter Höhe

Der Mast versorgt mit einer Antennenhöhe von 40 Metern einen Radius von acht bis zehn Kilometern. Die Maßnahme in Vreden ist Teil eines großen Investitionspakets: Vodafone lässt vier Milliarden Euro in die Modernisierung seines Netzes fließen.

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