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Schulleiterin nimmt Stellung

Enttäuscht über Diskussion zur Sekundarschule

Vreden Gisela Huning hätte sich einen anderen Ausgang der Diskussion im Bildungsausschuss gewünscht. Das hat die Leiterin der Vredener Sekundarschule im Gespräch mit der Münsterland Zeitung deutlich gemacht.

Enttäuscht über Diskussion zur Sekundarschule

Gisela Huning, Leiterin der Sekundarschule in Vreden Foto: Foto: Stadt Vreden

Das politische Gremium hatte sich am Dienstagabend mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Überlegungen zur Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule nicht weiter zu verfolgen.

„Es ist bedauerlich, dass der Gedanke nicht weiter verfolgt wurde, ein schulfachliches Gutachten in Auftrag zu geben“, sagt Gisela Huning (Foto). Sie ist überzeugt, dass in einem solchen Gutachten in jedem Fall Potenzial steckt: „Es könnte uns die Chance eröffnen, die Entwicklung der Vredener Schullandschaft in den vergangenen fünf Jahren zu analysieren, den heutigen Stand zu bewerten und einen fundierten Blick auf die kommenden Jahre zu richten, nicht nur was Vreden betrifft, sondern zum Beispiel auch in Bezug auf Nachbarstädte wie Stadtlohn.“

Gisela Huning gab zu, dass sie gerade vor diesem Hintergrund an einigen Stellen eine etwas differenziertere Diskussion erwartet hätte. Schade sei auch, dass auf die Vorschläge der Stadtschulpflegschaft und der Elternpflegschaft der Sekundarschule in Sachen Gutachten nicht weiter eingegangen worden sei.

Enger zeitlicher Rahmen

Die Leiterin der Sekundarschule stellt auch fest, dass der enge zeitliche Rahmen sicherlich eine Rolle gespielt habe. Zur Erinnerung: Um die Sekundarschule auf dem Weg der Umwandlung zur Gesamtschule weiterzuentwickeln, hätten jetzt die entsprechenden Beschlüsse fallen müssen.

Gisela Huning hofft nun, dass es losgelöst von der Frage der Gesamtschule doch noch zu einem Gutachten kommt. „Es würde unabhängig von der aktuellen Diskussion völlig ergebnisoffen zeigen, was für die Schulentwicklung in Vreden langfristig sinnvoll sein kann.“

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