Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Forderung nach Tempo 70

VREDEN Auch wenn die Erfolgsaussichten eher mager ausfallen: Der Bauausschuss hat sich hinter die Forderung von Anwohnern aus dem Bereichen Hünenburg und Zum Bockwinkel gestellt, auf der Baumwollstraße (L572) das Tempo auf 70 Stundenkilometer zu begrenzen.

Das Gremium hat dazu in seiner vergangenen Sitzung die Verwaltung beauftragt, einen entsprechenden Antrag gegenüber den zuständigen Behörden vorzubereiten. Abschließend soll sich der Rat in seiner nächsten Sitzung noch einmal mit diesem Thema befassen - und gegebenenfalls darüber nachdenken, auch den Bereich Harlemanns Bülten einzubeziehen, um den Lärm zu mindern, der von der Umgehungsstraße ausgeht.

Zugrunde lag dem Ausschuss ein Antrag von Anwohnern. Darin fordern sie dazu auf, in zweierlei Hinsicht tätig zu werden: Zum einen sollte nach ihren Vorstellungen das Tempo auf 70 Stundenkilometer begrenzt werden. Zum anderen fordern die Anlieger, den vorhandenen Lärmschutzwall "so weit und so hoch wie möglich nach heutigem Standard zu verlängern". Die Verwaltung hatte in ihrer Stellungnahme die Probleme aufgezeigt, die sie mit diesen beiden Anträgen sieht: Beim Lärmschutzwall sei eine Förderung durch den Landesbetrieb Straßen auszuschließen. "Eine Beteiligung der Stadt Vreden an Lärmschutzmaßnahmen würde eine Vielzahl von weiteren Anträgen nach sich ziehen", befürchtete die Verwaltung, einen Präzedenzfall mit kostenträchtiger Folgewirkung zu schaffen, wenn sie allein die Verlängerung des Walls übernähme.

Beim Tempo 70 habe es bereits Gespräche sowohl mit dem Landesbetrieb in Coesfeld als auch mit dem Kreis Borken gegeben - von beiden Seiten gab es mit Blick auf den Ausbaustand der Umgehungsstraße eine eindeutig ablehnende Haltung zu einer Temporeduzierung. Es gebe dort auch keine Unfallhäufung, die eine solche Maßnahme rechtfertigen würde, so der Kreis.

Die Fraktionen im Ausschuss konnten in puncto Lärmschutzwall dem Gleichheitsargument der Verwaltung folgen. Auf völliges Unverständnis stieß jedoch die Haltung der übergeordneten Behörden zum Tempo 70 - "vom Schreibtisch entschieden", so der Tenor. to

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Suizidversuch vor Gericht

In Selbsttötungsabsicht in den Gegenverkehr gesteuert

Münster/Vreden Auf der B70 bei Lünten steuerte ein Niederländer im Juli 2016 mit Absicht in den Gegenverkehr. Das Landgericht muss nun entscheiden, ob der Mann in der Psychiatrie untergebracht werden soll.mehr...

Wobbel-Yoga an der Vredener Norbertschule

Yoga mit König, Frosch, Pinguin und Wobbel

Vreden Egal ob Sonnengruß oder herabschauender Hund: Yoga ist für Erwachsene oft eine Herausforderung. Kindern fallen die Positionen leichter. Und dank eines besonderen Hilfsmittels haben sie auch noch viel Spaß dabei.mehr...

Dacharbeiten an Vredener Georgskirche

Nach Sturmschaden wird Kirchendach saniert

Vreden Die Bauarbeiten an der Georgskirche, deren Dach am 18. Januar beschädigt wurde, sollen im Juni beginnen. Das Dach wird auf der nördlichen Seite erneuert.mehr...

Kulturring zeigt Musical in Winterswijk

Von der Komödie bis zur Cover-Show

Vreden/Stadtlohn/Winterswijk Der Kulturring Vreden-Stadtlohn geht erstmals eine grenzüberschreitende Kooperation ein und bietet insgesamt fünf Stücke an.mehr...