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Vreden wie in alten Zeiten

Fredenna versetzt den Stadtpark ins Mittelalter

Vreden Vier Tage sorgten viele Mittelalter-, Schottische- und Irischegruppen für die besondere Atmosphäre einer längst vergangenen Zeit im Vredener Stadtpark.

Fredenna versetzt den Stadtpark ins Mittelalter

The Royal Spuds sorgten am Samstagabend mit rockigem Punk Folk für gute Stimmung bei der Fredenna, am Sonntag waren sie unplugged unterwegs. Foto: Raphael Kampshoff

Die Liederlichen waren eine von vielen Gruppen, die von Donnerstag bis Sonntag an der Fredenna 2018, einem Mittelalterfest im Vredener Stadtpark, teilnahmen. Gefunden haben sie sich im Internet, aber auf den Festen sind sie ohne Strom und Handy unterwegs und können dort von ihrem normalen Alltag abschalten. Geschlafen haben sie wie die anderen Gruppen in Zelten und ließen sich morgens von Hunden, Kindern oder den Morgenritualen der anderen Gruppen wecken.

So war es beim Mittelaltermarkt Fredenna

Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
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Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
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Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Eindrücke vom Festival "Fredenna" im Vredener Stadtpark
Viel Publikum zog die Fredenna 2018 in die Stadt, die sich über die unterschiedlichen Lebensweisen im Mittelalter informierten. Aber nicht nur das Mittelalter stand im Vordergrund, bei der diesjährigen Fredenna gab es auch ein gutes Zusammenspiel mit schottischen und irischen Gruppen, die ebenfalls beim Fest vertreten waren.

Frühstück am Lagerfeuer

Für die Liederlichen beginnt jeder Tag mit dem Vorbereiten des Lagerfeuers und dem Zubereiten von Kaffee und Tee, bevor es Brote mit Schinken und Käse zum Frühstück gibt. Zwischendurch schaute immer wieder Marktvogt Patrick Blumnau an den verschiedenen Ständen, Märkten und in den Lagern vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, Probleme zu lösen, mit den Künstlern zu reden oder auch um konstruktive Kritik zu üben. „Wenn irgendetwas nicht nach Plan läuft, dann wird hier nicht mit der großen Keule geschwungen, sondern alles friedlich geklärt. Wir sind hier alle wie eine große Familie“, sagte er am Ende der vier Tage.

Auch Sabrina Derlas, Frau des Veranstalters Ralf Derlas, ist mit dem Ablauf der vier Tage hoch zufrieden. „Wir haben schon auf Facebook eine super Resonanz erhalten, auch die Besucher hier geben uns ein positives Feedback. Besonders beliebt bei den Zuschauern sind natürlich die Feuershows und die Reiterspiele sowie selbstverständlich die Livemusik der verschiedenen Bands.“ Begeistert erzählt sie davon, wie harmonisch die Zusammenarbeit der Musiker mit den einzelnen Lagern abgelaufen ist. Die Feuershow wurde vorher nicht einstudiert, sondern vor Ort von den einzelnen Gruppen zusammen erstellt, mit den Bands wurde sie dann aufgeführt und hat dadurch für eine ganz besondere Stimmung gesorgt.

Bei den Liederlichen, ein fahrendes Volk der untersten Kategorie aus dem Jahr 1355, geht der Tag unterschiedlich weiter. Entweder wird im Lager aufgeräumt oder man unterhält sich mit den Teilnehmern anderer Gruppen. Einen festen Tagesablauf haben sie nicht, sondern genießen das Wochenende und vergessen dabei Raum und Zeit. In der Regel gehen sie während der Saison, die von Ostern bis Oktober geht, einmal pro Monat auf ein Mittelalterfest. Die Zusammensetzung der Gruppe ist dabei stets unterschiedlich. Insgesamt gehören mit Händlern und den Musikern rund 15 Leute zu den Liederlichen, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands kommen, dieses Mal aus Gladbach, Wuppertal, Neuss und Duisburg.

Fortsetzung unklar

Für die Besucher wurde allerhand geboten. Neben den Shows konnte man sich viele verschiedene Handwerkskünste anschauen. Auch zu Essen und Trinken gab es reichlich. Für die Veranstalter Ralf und Sabrina Derlas hat sich die Mühe gelohnt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch der Bevölkerung und sind super von der Stadt und dem Bauhof unterstützt worden“, sagt Sabrina Derlas am Sonntag. Ob es eine dritte Auflage geben wird, stehe aber noch in den Sternen. „Wir sind noch tief in den roten Zahlen“, gesteht Ralf Derlas „und für die Zukunft auf weitere Sponsoren angewiesen.“ Für die Liederlichen geht es am Montag im normalen Alltag wieder weiter.

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