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Heimatverein unterstützt "Kulturzentrum"

Heimatverein unterstützt   "Kulturzentrum"

<p>Hamalandmuseum und Institut am Butenwall. Bütterhoff</p>

Vreden "Wir befürworten die Pläne des Kreises", so fasste erster Vorsitzender Dr. Terhalle die Meinungen im Vorstand des Heimatvereins Vreden zu den Plänen des Kreises Borken zur Erweiterung des Hamaland-Museums und der Einrichtung eines "Kulturhistorischen Zentrums" in Vreden zusammen. "Der Grundstock für das Museum wurde in jahrzehntelangem, bürgerschaftlichen Engagement unserer Mitglieder geschaffen. Diese Verpflichtung werden wir fortsetzen und bringen unsere Sammlung von rund 12 000 Fotos zur Geschichte und Volkskunde des Westmünsterlandes in diese Einrichtung ein und ebenso werden wir den Erweiterungsbau in Vreden finanziell unterstützen", so Terhalle weiter.

Enge Verbundenheit

Der Heimatverein ist mit dem jetzigen Hamaland-Museum und dem Landeskundlichen Institut eng verbunden, ging doch das Kreis-Museum in den 70er Jahren aus der Sammlung des Heimatvereins hervor. Auch für die Bibliothek des Landeskundlichen Instituts hat die Bücherei des Heimatvereins den Grundstock gebildet. Das Vorhaben des Kreises, die Altbestände des Kreisarchivs Borken, das Stadtarchiv Vreden, das Hamaland-Museum und das Landeskundliche Institut Westmünsterland zu einem landeskundlich-kulturhistorischen Zentrum zu bündeln, erhalte ausdrücklich Zustimmung.

Die vom Heimatverein in die verschiedenen Einrichtungen eingebrachten Sammlungen könnten nicht nur sachgerecht gelagert, sondern besser als bislang miteinander verknüpft werden. "Mit dem Zentrum würde auch in personeller Hinsicht eine Einrichtung entstehen, von dessen Kompetenz und Service nicht nur die Vredener, sondern alle Interessierten im Kreis Borken profitieren"; so der Vorstand des Heimatvereins. Den größten Teil des Museumsbestandes machen die Leihgaben aus, die Stadt, Kirchengemeinde und Heimatverein Vreden für den Standort Vreden zur Verfügung gestellt haben.

Anziehungspunkt

Hamaland-Museum und Bauernhaus-Museum bilden mit der Felicitas- und der Georgs-Kirche, dem Scherenschnitt-Museum und dem Berkelkraftwerk mit seinen Kunstausstellungen einen kulturellen Anziehungspunkt. Das geplante Zentrum werde von der Nähe der Kirchen und der übrigen Attraktionen profitieren, heißt es.

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