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Jazz- und Bluesfunke sprang über

Musikalische Potpourri

Das Wetter spielte mit und auch die Sponsoren, denn ohne Letztere hätte man nicht so ein Highlight-Programm auf die Beine stellen können. Angefangen bei Stroetmann, wo die ausgezeichnete Bluesband Re-late mit passioniertem Bluesharp-Spieler Manni Halfmann den Anwesenden gefiel. Auch wenn der Blues-Funke direkt übersprang und man am liebsten hier versackt wäre, gab es ja noch eine Jazzrunde zu machen. Bei der im Vredener Brauhaus spielenden Rock`n Rollern Saints & Sinners war die Spielposition nicht so glücklich gewählt. In die Ecke gedrängt konnte nicht so recht der Publikumskontakt geknüpft werden. Zurückhaltung gab es auch auf dem Domhof bei Harmonica Pete & The Blues Jukes. Am Kettelerhaus unterhielt die niederländische Charlestown Jazzband mit historischem Jazz und sorgten für eine gemütliche Stimmung. Rudis Slide am Eiscafé Pinnocchio und Waschbrett-Wolf bauten eine ganz besondere Atmosphäre auf - die kleine subtropische Region um Louisiana, die große Musik hervorgebracht hat: hartes Leben, harter Stahlsaitengitarrensound, spartanisches Leben, einfach gestricktes Schlagwerk. Von der Waschbrettkrawatte vor dem Bauch bis hin zu allerlei Becken und Trommeln, die geschickt mit metallpräparierten Fingern gespielt wurden. Auch die Jugend - Rock am Ring verpasst? - verweilte hier zum Lauschen. Eine akustische Konkurrenz durch die ein paar Meter weiter entfernte Köstritzer Jazzband am Cappuccino Bistro zog noch mehr Publikum an. Wohlschmeichelnder Sound der fünf Profis brachte astreine Interpretationen bekannter Hits vom Soul bis hin zum Latin-Jazz - eine absolute Favoritengruppe, die Stimmung ins Publikum bringt. Beim breiten Jazzspektrum darf der Boogie-Woogie nicht fehlen, also auf zum Degeners Pütt, wo Christian Bleiming, der westfälische Boogie-König am Klavier und Peter Samland am Schlagzeug und seiner dampfenden Zigarre ordentlich einheizten. Noch mal kurz zu Stroetmann, weil die sympathischen Re-lates so gut gefielen und nach der letzten Zugabe zu Terrahe. Hier gab's ein Jazz(high)light pur. Die Gruppe Jazzlight verdient ein Extrakonzert mit Aufmerksamkeit, denn die Musik und Ausstrahlung dieser Gruppe begeistern. Das Publikum liebt aber zum Abschluss eines solch schönen Abends nicht nur das Zuhören, sondern zu späterer Stunde auch das Tanzen. Da hätten die Organisatoren etwas anders stricken sollen, denn zum «Abzappeln» wäre die ein oder andere Band angesagter gewesen. hft

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