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Neubau des Seniorenzentrums St. Ludger in Vreden:

Jetzt geht es an den Innenausbau

Vreden Ganz schön groß – den Eindruck erhält, wer an der Front des neuen Seniorenzentrums St. Ludger entlang schaut. Nebenan herrscht schon Vorfreude.

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Ludger Terstriep (Klinik Westmünsterland, Standortleitung Technik Ahaus/Vreden) auf dem großen Balkon, von dem man aus in den Innenhof schaut.

Foto: Ronny von Wangenheim

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Michael Brinkmöller (l.) Fachbereichsleiter Altenhilfe im Klinikum Westmünsterland, und Ludger Terstriep (Standortleitung Technik Ahaus/Vreden) vor dem Haupteingang zum neuen Seniorenzentrum St. Ludger.

Foto: Ronny von Wangenheim

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Michael Brinkmöller (l.) Fachbereichsleiter Altenhilfe im Klinikum Westmünsterland, und Ludger Terstriep (Standortleitung Technik Ahaus/Vreden)

Foto: Ronny von Wangenheim

Wer sich vom Altbau des Seniorenzentrums mit dem typischen Waschbetoncharme der 1960er-Jahre dem Neubau nähert, kann erahnen, wie groß der Unterschied ist, welch Gewinn sich hier Bewohnern wie Mitarbeitern bieten wird. Kein Wunder, dass die 47 Bewohner dort gespannt darauf schauen, was sich nebenan entwickelt.

Drei Gebäudeteile sind seit dem Spatenstich im vergangenen Juni in die Höhe gewachsen. Ein imposanter Bau. „Man soll nicht glauben, dass hier ,nur‘ 80 Bewohner leben werden“, sagt auch Michael Brinkmöller, Fachbereichsleiter Altenhilfe im Klinikum Westmünsterland, und lacht laut. Gemeinsam mit Ludger Terstriep (Standortleitung Technik Ahaus/Vreden) führt er mit spürbarer Begeisterung durch den Rohbau.

Das Wetter hat die Arbeiten um einige Wochen zurückgeworfen. „Erst die lange Regenphase im Dezember, dann die Kälte“, sagt Michael Brinkmöller. Die beiden Männer tauschen einen Blick aus: Ja, den ursprünglichen Eröffnungstermin am 1. November wollen sie halten. „Im Mai werden wir uns festlegen,“ sagt Michael Brinkmöller.

Großes Interesse

Bis dahin ist noch viel zu tun. Nicht nur auf dem Bau. Die Bewohner, die umziehen werden, und ihre Angehörigen haben viele Fragen auch zu dem neuen Konzept. „Wir müssen sehr viel informieren“, sagt Michael Brinkmöller: „Sie fiebern der Eröffnung entgegen.“ Er erzählt, dass außerdem täglich Anfragen kommen für einen Platz in dem Seniorenzentrum. „Es werden Tag für Tag mehr. Das ist schon dramatisch.“

Erst einmal muss alles fertig werden. Die meisten Fenster sind eingebaut. Die letzten folgen in diesen Tagen. Ende März sollen dann die Putzarbeiten beginnen. Die Besichtigung führt durch den Haupteingang in den Verwaltungstrakt. Innen sind schon viele Rohre verlegt, Kabel hängen von den Decken. Michael Brinkmöller tritt in einen großen, dunklen Raum. „Hier wird der Multifunktionsraum, ein großer Treffpunkt entstehen“, sagt er und man spürt, wie er alles schon deutlich vor sich sieht. Räume für die Verwaltung, ein Raum für den Friseur, Vorratsräume – das alles findet sich in diesem Gebäudeteil. Ein paar Schritte weiter fehlt noch die trennende Wand zum nächsten Gebäudeteil mit den Zimmern der künftigen Bewohner. Die Fenster sind sehr groß, die Räume werden hell werden, so viel ist sicher. „Sie sind tief, sodass auch Bewohner im Rollstuhl bequem aus dem Fenster schauen können“, macht Ludger Terstriep aufmerksam.

Fast wie Zuhause

Weiter geht es durch den dreistöckigen Rohbau. Über bewusst kurze Flure hinein in die künftigen großen Wohnküchen, hinaus auf den riesigen Balkon. Auch Bewohner, die nicht mehr aus dem Bett kommen, sollen hier frische Luft genießen. Ein bisschen soll alles so sein wie Zuhause, sagt Michael Brinkmöller: „Deshalb freuen wir uns alle so auf den neuen Standort.“

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