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Jugendcampus Vreden nimmt Gestalt an

Jugendwerk zieht um

Vreden In zwei bis drei Monaten soll der erste Abschnitt des Umbaus an der Georgschule beendet sein. Die alten Schulräume haben einen neuen Zweck.

Jugendwerk zieht um

Markus Funke (r.) erläuterte den Gästen, wie die Gebäude auf dem künftigen Jugendcampus an der Schabbecke genutzt werden sollen. Foto: Raphael Kampshoff

Zu einer Begehung der Baustelle am geplanten Jugendcampus auf dem ehemaligen Gelände der Georgschule trafen sich am Donnerstagabend Vertreter des Jugendwerks. Kurz vor der Jahreshauptversammlung des Vereins, der die offene Jugendarbeit in Vreden trägt, begutachteten die Mitglieder – unter anderem Mitarbeiter der Stadt Vreden, der evangelischen und katholischen Kirche sowie des Sozialdienstes Katholischer Frauen – das Gebäude an der Schabbecke und ließen sich die geplanten Bauabschnitte erklären.

Dies Aufgabe übernahmen die pädagogischen Mitarbeiter Petra Wientjes und Markus Funke sowie der Vorsitzende des Jugendwerks, Tom Tenostendarp. Vorsichtig bewegten sich die Besucher zunächst über die wackelige Bautreppe in das Obergeschoss des ehemaligen Technik-Gebäudes. Geplant sei an dieser Stelle auch die Möglichkeit, einen Aufzug einzubauen, damit das Gebäude vollkommen barrierefrei ist. Oben angekommen, konnten die Besucher zwar nur leere Räume in der Bauphase sehen, aber die bildhaften Erklärungen von Markus Funke halfen bei der Vorstellung, wie es demnächst dort aussehen könnte.

Café und Kiosk


Im Obergeschoss werden die Büroräume der Mitarbeiter des Jugendwerks angesiedelt sein. Im unteren Bereich, der hauptsächlich für Jugendliche gedacht ist, soll eine Art Café entstehen. Mit einigen Fernsehern ausgestattet, könnte dort eine Art Sportsbar entstehen, erfuhren die Gäste. Auch ein Kiosk sei an dieser Stelle geplant, allerdings für den Außenbereich.

Das ehemalige Wohnhaus des Hausmeisters wird für Kinder und Schüler umgebaut. Wann diese Arbeiten fertig werden, konnte zum zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden. Das Inventar aus dem Gebäude der Georgschule wurde vorübergehend in der Sporthalle untergebracht. Wie berichtet, sind die verbleibenden Georgschüler ins Schulzentrum gezogen und werden dort unterrichtet.

Markus Funke war es wichtig zu betonen, dass alles an Inventar weiter verwertet werde. Die Stühle würden zum Beispiel im Café benötigt, die Werkmaschinen erhielten Platz in einen Teil der Sporthalle, die zu einem Werkraum umgebaut werden soll.

Skater-Park an der Berkel

In einem anderen Teil der Halle wird zukünftig Platz für neue Trendsportarten geschaffen. Auch ein neuer Skatepark ist am Gelände der ehemaligen Schule geplant: auf der Wiese zwischen Sporthalle und Berkel. Viel Zeit und Energie haben die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Jugendwerks schon in den Umbau investiert. Tom Tenostendarp betonte aber, dass auf die Wünsche der späteren Besucher noch eingegangen werden könnte. „Wir haben einige Projektgruppen gestartet, um die Mitbestimmung der Gruppen zu gewährleisten. Zum Beispiel durften die Kinder Einrichtungsvorschläge unterbreiten, die wir dann umsetzen werden.“ Das fertige Angebot richte sich an alle Kinder und Jugendlichen.

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