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Klangvolle Freu(n)de

Vreden "Musik schafft Freunde" - das ist das Motto, unter dem das zweite Gemeinschaftskonzert der Spielmannszüge Lünten und Ammeloe am Samstagabend stattgefunden hat.

Klangvolle Freu(n)de

<p>"Auf die Pauke gehauen" wurde auch beim Gemeinschaftskonzert. </p>

Was 1996 auf "neutralem Boden" in Vreden begann, schloss nahtlos in der Lüntener Turnhalle an. In diesem liebevoll hergerichteten und umfunktionierten "Konzertsaal" konnten die Vorsitzenden der Spielmannszüge, Christof Lübbering und Christian Chmill, zahlreiche Gäste, Eltern und somit Freunde wie Förderer begrüßen, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben.

"Im Sport sind die Gemeinden vielleicht noch hartnäckige Gegner, aber im musikalischen Bereich haben wir Gemeinsamkeiten geschaffen", betonte Bernhard Lübbering, Geschäftsführer des Spielmannszuges Ammeloe. Und Christian Chmill formulierte es so: "Wir sind zusammengerückt und mit dem Zusammenschluss der Gemeinden und dem Konzert hier demonstrieren wir freundschaftliche Zusammenarbeit auf der musikalischen Ebene. Die Rivalitäten sind Geschichte."

Blau-Grün

Schon allein mit der blau-grün gemischten Aufstellung bewiesen die Akteure das. Aber vielmehr zeigten sie im gemeinschaftlichen, instrumentalen Vortrag, zum Beispiel dem "Marsch der Medici" unter der Leitung von Tambourmajor Werner Hassels, ihr Können und kooperative Klasse. Danach demonstrierte jeder Spielmannszug für sich, dass auch moderne Stücke wie "Axel F." oder "Caribbean Summer" in klangvoller Güte umzusetzen sind. Birgit Thesing und Stephanie Ostendorf taten das ihre, um den Nachwuchs mit Klassikern ("Biene Maja") nicht zu kurz kommen zu lassen.

"Samba Kawumba"

Darüber hinaus klärten die Verantwortlichen zwischen den Stücken geduldig über die Funktionsweise der Ins trumente und ihre Arbeit auf - Lerneffekt für alle inklusive. Der grandiose gemeinschaftliche Abschluss mit sonorem "Samba Kawumba" ließ beim Publikum dann nur ein Fazit zu: "Musik schafft Freunde und Freude." tke

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