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Neugestaltung geplant

Konzept für Nahversorgungszentrums Up de Hacke kommt gut an

VREDEN Investor und Planer konnten am vergangenen Donnerstagabend positive Nachrichten aus dem Vredener Bauausschuss mitnehmen: Sie hatten zustimmende Signale zu dem Projekt erhalten, das sie den Politikern zuvor vorgestellt hatten: die Neugestaltung des "Nahversorgungszentrums Up de Hacke".

Konzept für Nahversorgungszentrums Up de Hacke kommt gut an

Aldi und K+K wollen sich am Standort Up de Hacke vergrößern, darüber hinaus könnten ein Café, ein weiterer Markt und Büroräume den Standort ergänzen. Das Jugendcafé N-Joy bleibt erhalten.

Die beiden dort bereits existierenden Verbrauchermärkte wollen sich vergrößern. K+K und Aldi möchten mehr Verkaufsfläche schaffen. Dieter Brandt, Architekt und Stadtplaner, stellte die Entwürfe dazu vor. Die nackten Zahlen zeigen bereits, welche Größenordnung das Vorhaben besitzt: 6000 Quadratmeter will der Investor auf dem 12800 Quadratmeter großen Grundstück bebauen lassen - mit Gebäuden, in denen Einzelhandel, Gastronomie und Büroflächen Platz finden. Die jetzt noch unbebaute Fläche zum Ausbach hin ist darin einbezogen.

Die alten Gebäude müssen für die Neubauten weichen. Bis auf eines: das Jugendcafé N-Joy. Veränderungen wird es aber auch für diese Freizeiteinrichtung geben: Das Jugendcafé als solches bleibt erhalten und wird zum Teil modernisiert; als Ausgleich für die wegfallende Halle wird es einen Anbau geben. Die Besucher des N-Joy sollen weiterhin über die östliche Stichstraße ins Gebäude kommen.

Breite Stellplätze

Einige Neuerungen soll es auf dem Gelände künftig auch geben. So bietet ein Neubau Platz, um zum Beispiel einen Markt für Tiernahrung oder einen Getränkemarkt unterzubringen. Ein zweigeschossiges, quadratisch angelegtes Gebäude rundet das Ensemble zur Straße Up de Hacke hin ab. Ein Bistro-Café soll ins Erdgeschoss einziehen. Der Investor plant, im Obergeschoss Büroräume zu vermieten.

Autofahrer sollen es besonders bequem haben beim Besuch des neuen Nahversorgungszentrums: 176 Stellplätze stehen ihnen künftig zur Verfügung, jeder mit einer Breite von 2,70 Meter. "Das hat sich andernorts bewährt", sagte Dieter Brandt.

Guter Eindruck

Die Planung machte auf die Politik offensichtlich einen guten Eindruck. "Baulich ist da sicher alles berücksichtigt, was zu berücksichtigen war", zeigte sich Brigitte Niehuis (CDU) überzeugt. Sie wies auf einen wichtigen Punkt hin, der im Vorfeld gelöst wurde: den Erhalt des Jugendcafés. Dieter Brandt bestätigte das: "Darauf sind wir von vornherein hingewiesen worden." Dankbar für die Entwicklung an dieser Stelle der Stadt zeigte sich Hendrik Mulder (FDP). Auch er begrüßte den Erhalt des N-Joy.

Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereiches bauen, wies auf die Bedeutung der Vorgespräche mit Planern und Investor hin: Wir haben klar gesagt, was wir uns dort nicht vorstellen." Zentrenrelevante Sortimente wollte die Stadt dort nicht angesiedelt wissen wie etwa Kleidung, Schmuck oder ähnliche Waren, die der Innenstadt vorbehalten bleiben sollen. "Wir können uns glücklich schätzen, dass diese unruhige Ecke aufgeräumt wird", betonte Elmar Kampshoff (UWG) den städtebaulichen Fortschritt, der mit der Planung des neuen Nahversorgungszentrums verbunden ist.

Konzept überarbeiten

Der Ausschuss fasste am Ende einstimmig den Beschluss, einen entsprechenden vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Ebenfalls einstimmig fiel kurz darauf der Beschluss, an die Überarbeitung des Einzelhandelskonzepts heranzugehen: Nicht zuletzt mit Blick auf die aktuelle Entwicklung sind die Verkaufsflächen anzupassen.

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