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Fragen und Antworten

Krippen, die begeistern

Vreden Sie umfasst rund 60 Exponate: Die Krippenausstellung des Heimatvereins öffnet am Wochenende. Mal eben so waren die Krippen allerdings nicht aufgebaut.

Krippen, die begeistern

Die Mitglieder des Heimatvereins haben alle Krippen selbst aufgestellt. Hier stehen vor der Krippe aus Südlohn: Hermann Völkering (v.l.), Marie de Wil, Anni Huning, Maria Noldes, Elisabeth Tenbeitel und Toni Esseling. Daniela Icking, Lisa Scheithauer, Gerda Brenkes und Maria Rensing waren für das Foto nicht anwesend. Foto: Beneke

Urig und gemütlich ist es im Heimathaus am Kring, der Novemberregen scheint sofort vergessen, ist erst mal ein Fuß über die Schwelle gesetzt. Eine Auszeit nehmen – das geht hier. Die neue Krippenausstellung lockt mit kreativen und detailreich gestalteten Krippen. Wir haben über die Ausstellung Fragen und Antworten zusammengestellt.

Welche Krippe ist die Größte? Das wechselt in jedem Jahr. Diesmal ist die Krippe aus der St.-Vitus-Kirche in Südlohn, prominent platziert, das Herzstück der Ausstellung. Die Figuren der Krippe stammen größtenteils aus dem Jahr 1960 und wurden in Gescher gefertigt. Köpfe und Hände sind geschnitzt, der Körper besteht aus einem Drahtgeflecht, das macht die Figuren beweglich. Die Kleidung hat der Paramentenverein genäht.

Woher kommen die anderen Krippen? „Das sind alles Leihgaben von Familien“, sagt Maria Noldes. Sie gehört zum etwa 15-köpfigen Helfertrupp des Heimatvereins, der die Ausstellung auf die Beine gestellt hat. Nicht nur Familien aus Ammeloe, sondern auch aus den benachbarten Niederlanden haben in der vergangenen Woche ihre Krippen zum Heimathaus gebracht. Einige haben ganz exotische Herkunftsländer wie Kenia oder Mexiko – es sind Reisemitbringsel, die die Ausstellung interessant machen.

Ist die Hamaland-Schule auch in diesem Jahr dabei? In der alten Backstube stehen die kleinen, selbst gemachten Krippen der Schüler auch in diesem Jahr. „Die Schule ist sicher mindestens seit 15 Jahren bei der Ausstellung dabei“, sagt Maria Noldes. Die Krippenausstellung selbst gibt es nun zum 22. Mal.

Wie ist die Ausstellung aufgebaut? „Wir haben jedes Jahr andere Krippen in der Ausstellung“, sagt Hermann Völkering, Vorsitzender des Heimatvereins. Die Krippen stehen in zwei extra hergerichteten Räumen. „Das Herrichten hat eine Woche gedauert“, sagt Maria Noldes, sie hat mit den anderen von früh bis spät an der Deko und dem Aufbau gearbeitet. Neben der Ausstellung gibt es Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Ist die Ausstellung parallel zum Weihnachtsmarkt geöffnet? Generell ist die Ausstellung im Heimathaus, Kring 20, von Sonntag, 26. November, bis zum 17. Dezember jeden Tag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. „Zum Weihnachtsmarkt passen wir unsere Zeiten ein wenig an“, sagt Völkering. Der Markt ist vom 8. bis 10. Dezember.

Wie viel kostet’s? Der Eintritt zur Ausstellung beträgt zwei Euro. Kinder – auch Schulklassen und Kindergärten – kommen umsonst herein. Gruppen sollten sich anmelden, wenn sie Kaffee und Kuchen möchten – bei Anni Huning, Tel. (02564) 6670, oder Maria Noldes, Tel. (02564) 1038.

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