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Ausstellung bei Schwering

„Kunstort Doemern“ lockt zahlreiche Besucher an

VREDEN Künstler und Veranstalter waren gerüstet für alle Wetterlagen. Das war auch gut so, denn Regen und Sonnenschein lagen am Sonntag dicht beieinander, als in den Anlagen der Gaststätte Schwering in Doemern die Traditionsausstellung "Kunstort Doemern" stattfand.

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Heleen J. Posthumus aus Ruurlo/NL zeigt neue Bilder

Bert Krabbenborg (re) mit Besucher an seiner Arbeit "Streitende Piranhas"

Bert Krabbenborg (li.) zeigt, wie man schmiedet.

Glasschmuck von Joke Arends (Mi) mit Besuchern. Dahinter Bilder der verstorbenen Gabriele Grünewald aus Ahaus

Kunst unter Bäumen

Besucher bei Marieke Valster (li)

Besucher zog die Veranstaltung dennoch an, wenn auch weniger als in den vergangenen Jahren. 13 Künstler aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet stellten ihre Kunst und ihr kreatives Handwerk aus. In der Scheune stand der Holzbildhauer Kulsdom aus Borculo/NL.

Er drechselte Kreisel, die von den neuen Besitzern bemalt werden konnten. Gegenüber lud Andreas Geil vom Weingut Helmut Geil aus Monzernheim in Rheinland-Pfalz zur Weinprobe ein. Auch er gehört zu den Dauerausstellern in Doemern.

Schmied zeigt Handwerk

Im Freien an der Scheune zeigte der Kunstschmied und Bildhauer Bert Krabbenborg aus Zelhem/NL, sein Handwerk. Seine "streitenden Piranhas" waren sogar interaktiv: Mit einer Kurbel konnten Besucher die aus einer Fahrradkette und Zangen gefertigten Tiere bewegen.

Gleich zwei niederländische Künstlerinnen, die mit Glasperlen arbeiten, hatte der Kunstort Doemern eingeladen. Joke Arends entwirft Schmuck aus Glasperlen, die sie in der Art des Murano-Glases bearbeitet. Marieke Valster schmilzt farbiges Glas zu Perlen, mit denen sie dann Schmuck gestaltet. Valster malt außerdem.

Musik und Kunst

Ausdrucksstarke Gemälde zogen die Blicke der Besucher auf sich. Zwischen den Glaskünstlerinnen hatten die Veranstalter dafür gesorgt, dass Tierbilder von Gabriele Grünewald ausgestellt wurden. Die Ahauser Künstlerin war im Februar 2015 plötzlich verstorben. "Sie hinterlässt eine Lücke in Doemern und in Ahaus. An beiden Orten war sie immer vertreten", erklärte Valster.

Musikalische Unterhaltung brachte der Niederländer Jos ten Hoopen in die Veranstaltung. Kunst unter Bäumen und Kunst an der Remise rundeten das Programm ab.

Stammgäste der Ausstellung

Silvia Wantia aus Vreden ist genauso wie Heleen J. Posthumus aus Ruurlo/NL schon Stammgast dieser Ausstellung. "Ich habe mal etwas anderes ausprobiert. Es ist bunter und in Öl", erklärte Wantia ihre Werke. Auch Posthumus zeigte neue Stile und neue Techniken. Mehrschichtig hat sie Wachs und Farbe im Wechsel aufgetragen.

Texte in vielen verschiedenen Sprachen sind integriert, entweder eigenhändig geschrieben oder als Collage in Wachs und Farbe eingebunden. "Ich experimentiere gern", erläuterte sie.

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