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"Missa Nova" setzt den Schlusspunkt

Vreden Die "Missa Nova" von Söntgen und geistliche Musik des süddeutschen Barock schließen am Sonntag, 16. November, 19 Uhr, die Reihe "Variationen" im Kulturraum Stiftskirche in Vreden ab.

Quasi eine Uraufführung bringt das vierte und letzte Konzert der Reihe "Variationen": die 1746 speziell für Vreden entstandene "Missa Nova" von Johann C. T. Söntgen, seinerzeit Organist an der Pfarrkirche. Die Noten der Messe finden sich in einem Graduale aus dem 18. Jahrhundert im Vredener Hamaland-Museum und gehören zu den wenigen überlieferten Belegen an Vredener Musikalien.

Inhaltlich wird an dem Abend die Missa Nova um geistliche Musik des süddeutschen Barock ergänzt: drei Kirchen-Sonaten von Mozart (KV 66 - 68), geistliche Lieder von Valentin Rathgeber "Ohrenvergnügendes und Gemüthergötzendes Tafelconfect" (Augsburg 1733 bis 1746), und eine Sinfonie von Johann Georg Zechner (Graz/Bad Aussee, ca. 1750). Die Vredener orientierten sich an der Musik des katholischen Süddeutschlands, so dass diese Musik einen starken Einfluss auf die in Vreden gespielte Musik gehabt hat und gemeinsam aufgeführt werden kann.

Bernd Sikora wird die Zusammenhänge zwischen der Musik des süddeutschen Barock und der im katholischen Westmünsterland gespielten Musik erläutern. Die Person des Komponisten Söntgen wird von Dr. Volker Tschuschke kurz vorgestellt. Für die Aufführung konnten Ursula van der Linde-Bancken (Violine), Tina Nijman-Hirte (Violine) und Martha Walczak (Violoncello) als Instrumentalistinnen gewonnen werden. Die Frauen-Projekt-Schola wird bei der Söntgen-Messe durch einen kleinen Chor Vredener Kinder ergänzt.

Ohne Eintritt

Das Konzert setzt einen Schlusspunkt für eine hochkarätige Veranstaltungsreihe, die ohne Eintrittsgelder auskam und ohne die großzügige Spenden der Besucher und Sponsoren wie Bürgerstiftung Vreden und Sparkassenstiftung Vreden nicht denkbar gewesen wäre, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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