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Mobilfunkmast: Anbieter will nicht neu planen

Vreden Gegen eine weitere Planungsphase spricht sich der Mobilfunkanbieter O2 in einem Schreiben an die Stadt Vreden aus. Vielmehr werde möglichst bald der Funkmast auf dem Spänebunker an der Oldenkotter Straße errichtet. Das würde das Unternehmen nicht tun, so heißt es weiter, "wenn wir nicht von der völligen Unbedenklichkeit dieser Technik überzeugt wären".

Das Unternehmen mit Sitz in München verweist in seinem Schreiben nochmals darauf, dass aus baurechtlicher Sicht nichts gegen die Errichtung spreche, die Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur liege vor. Seit zwei Jahren werde geplant, durch eine weitere Planungsphase entstehe wirtschaftlicher Schaden, und im übrigen sei mit Regressansprüchen des Vertragspartners (der Eigentümer der Immobilie, auf der die Anlage errichtet werden soll) zu rechnen, argumentiert O2 weiter.

Es bestehe funktechnische Notwendigkeit, um für eine ausreichende Versorgung des nord-westlichen Stadtgebiets den Standort an der Oldenkotter Straße beizubehalten. Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch bedauerte im Gespräch mit der Münsterland Zeitung, dass der Mobilfunkanbieter den von der Stadt vorgeschlagenen, sinnvollen Weg nicht mitgegangen sei. Aus rein baurechtlicher Sicht sehe er seitens der Stadt keine Möglichkeit, die Anlage zu verhindern.

Montag Treffen

Dies aber fordert Marcus Fedder von der Bürgerinitiative sehr wohl: "Wir wären enttäuscht, wenn die Stadt nach einem solchen Schreiben einknickt". Die Stadt sei nun in der Pflicht, einen anderen Standort zu suchen - "und zwar einen weiter draußen", betont Fedder, worum es der BI geht. "Wir sind ja nicht gegen den Mobilfunk an sich, nur gegen Masten in Wohn- gebieten." ewa

Am Montag, 1. Dezember, sind alle Interessierten um 20 Uhr in die Gaststätte Kerkhoff eingeladen. Dann wird die BI mit ihrem Rechtsbeistand Wolfgang Wispel das weitere Vorgehen beraten.

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