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Scherenschnittmuseum

Neues Kapitel aufgeschlagen

VREDEN "I have a dream", sprach einst der berühmte Bürgerrechtler Martin Luther King und zugleich mit diesen Worten vielen Menschen aus dem Herzen. Dass Träume wirklich in Erfüllung gehen können, und zwar genau dann, wenn man nur fest genug an sie glaubt und jede Menge Kraft, Herz und Engagement investiert, zeigte sich am Sonntagvormittag bei der Eröffnung des Scherenschnittmuseums und des Cafés im Alten Rathaus.

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Viele Besucher machten sich ein Bild von der Umgestaltung.

Das neue Konzept der Ausstellung rückte die Exponate des Scherenschnittmuseums neu in den Blick.

Kreisdirektor Ansgar Hörster (Mitte) überreichte einen Auszug aus dem Urkataster an Hermann Gebing (rechts, Vorstand der Bürgerstiftung und Museums-Initiator) und Hermann Pennekamp, den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Vreden.

Kreisdirektor Ansgar Hörster, Bürgerstiftungsvorsitzender Hermann Pennekamp, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Hermann-Josef Sönnekes, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Generationen und Ehrenamt (von rechts).

Mit den Worten "Mr. Gebing had a dream" erklärte Paul Sicking von der Vredener Musikschule die offizielle Zeremonie für eröffnet, und allen der zahlreich erschienenen Gäste war sofort klar, wer der eigentliche Ehrengast der Feierlichkeit war: Hermann Gebing, Leiter und zugleich Herz des Scherenschnittmuseums. Er hatte den Traum von einem neuen, auf den Entwürfen von Rena van den Berg beruhenden Museum. Er war die Triebfeder für ein Projekt, das beispiellos für gelungene Netzwerkarbeit und Bürgerinitiative ist.

Aufgrund der enormen Größe dieses Netzwerkes und der Vielzahl an Helfern und Unterstützern war die Liste derer lang, die der Vorsitzende der Bürgerstiftung Vreden, Hermann Pennekamp, zu begrüßen hatte und denen er Worte des Dankes aussprechen wollte. "Unser Ehrgeiz war es", so Pennekamp, "das Projekt umzusetzen, ohne Stiftungsgelder zu benötigen." Und dafür, dass auch dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, bedankte er sich bei allen Sponsoren, dem Kreis, der Stadt, der Sparkassenstiftung und vielen weiteren Unterstützern. Neben dem überragenden finanziellen Einsatz habe ihn jedoch die menschliche Unterstützung berührt. Seine größte Anerkennung zollte Pennekamp jedoch dem Ehepaar Gebing: "Es ist euer Tag."

Ergebnis begeistert

Auch die weiteren Redner zeigten sich vom Ergebnis des Umbaus überzeugt. Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch konnte seine Begeisterung über die gelungene Umsetzung "einer fantastischen Grundidee" und zugleich der riesigen Zustimmung, auf die das Projekt gestoßen sei, nicht verbergen: "Ich finde, das ist etwas, was unsere Stadt auszeichnet, dass dieses Netzwerk und dieser gemeinsame Geist bestehen." An Hermann Gebing gewandt fügte er hinzu: "Dies ist die Festigung und Zukunftsperspektive ihres Lebenswerkes."

Nicht minder lobend waren auch die Worte des Kreisdirektors Ansgar Hörster, der vor allem das hohe Engagement der Bürgerstiftung Vreden in den Vordergrund stellte und zugleich seiner Freude über die baldige Nachbarschaft des noch im Bau befindlichen Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland und dem Museum kundtat. "Dieser Ort ist ein beeindruckendes Beispiel des Selbstverständnisses der Bürgerstiftung und ihrem Credo: Die Bürger selbst sind es, die so etwas vorantreiben."

"Crashkurs Scherenschnitt"

Zuletzt wandte sich Hermann Gebing an "seine" Gäste: "Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, außer, was das Lob betrifft", sagte er lächelnd. "Ich habe meine Frau gerade schon gefragt, ob man meinen Heiligenschein schon sieht." Bevor er als Einführung in die Materie den Anwesenden noch einen "Crashkurs in Sachen Scherenschnitt" gab, wandte er sich noch einmal direkt an seinen Freund und Mitstreiter Hermann Pennekamp: "Du warst der beste Bauherr, beste Finanzverwalter und beste Koordinator!"

Davon, wie fruchtbar die Netzwerkarbeit war und in welch modernem Antlitz sich die neuen Räume von Café und Scherenschnittmuseum nun präsentieren, konnten sich die Gäste im Anschluss überzeugen und sich mit Fragen und gerne auch Lob an die Verantwortlichen wenden. Diesen war der Stolz auf das Gelungene deutlich anzusehen. "Ich bin wirklich glücklich, denn bis auf ein paar Abstriche ist mein Konzept umgesetzt worden", freute sich Rena van den Berg. Und auch Hermann Gebing schaute lächelnd auf das agile Treiben in "seinem" Museum und sagte leise: "Ich bin hundert Prozent zufrieden."

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