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Pettirsch: Nur CDU für Wiederwahl

Stadtlohn Für eine Wiederwahl des Ersten Beigeordneten Karlheinz Pettirsch (Foto) in der Ratssitzung am 12. Dezember stimmte die CDU-Mehrheit am Mittwoch im Hauptausschuss - die Opposition teilte sich in dieser Frage in Enthaltung und Votum für eine Ausschreibung der Stelle.

Pettirsch:  Nur CDU für Wiederwahl

Ende Mai 2008 laufe die achtjährige Wahlzeit des Ersten Beigeordneten ab, informierte Bürgermeister Helmut Könning. Man könne bei der 16-jährigen Amtszeit Pettirschs auf eine "qualifizierte und arbeitsreiche Rechtsverwaltung" blicken, "zur vollsten Zufriedenheit". Gerade für ihn als "Quereinsteiger" sei es sehr wichtig, Kompetenz an seiner Seite zu haben, so der Bürgermeister.

"Sensibilität fehlt"

Die rechtliche Begleitung der Stadtverwaltung durch Karlheinz Pettirsch sei unbestritten, entgegnete UWG-Fraktionschef Karl-Heinz Kaiser. "Was uns fehlt, ist die Sensibilität gegenüber den Bürgern und Ansprechpartnern", machte Kaiser den Standpunkt der UWG deutlich. Auch im Bereich der Schulverwaltung sei "nicht alles optimal gelaufen". Otger Harks meldete für die SPD Bedenken an: "Den juristischen Sachverstand erkennen wir an, keine Frage", schob er voraus. "Aber was uns fehlt, ist die Überparteilichkeit." Wenn SPD oder UWG Anträge stellten, dann gleiche deren Bearbeitung durch den Ersten Beigeordneten einer Abwehraktion, bemängelte der Fraktionschef. Auch im Umgang mit den Bürgern - jetzt, wo das Widerspruchsrecht neu geregelt sei - sehe die SPD kritisch.

Aus der Wirtschaft?

Aus einem anderen Grund sprach sich Bernd Schöning (FDP) für eine Ausschreibung aus: Man müsse die Angelegenheit im Hinblick auf das NKF "tiefschürfender packen": Die Idee der FDP sei es, jemanden aus der privaten Wirtschaft zu holen.

Intensiv habe die CDU diskutiert, "ohne dass wir einen großen Dissens hatten", bilanzierte Rolf Schneider. Karlhein Pettirsch sei den Anforderungen gerecht geworden, "und das in besonderer Art und Weise", betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende. Bemerkenswerte Stabilität und Ordnung habe der Beigeordnete dem Rathaus verliehen. Außenwirkung gehörten nicht zur Rolle und Aufgabe des Ersten Beigeordneten und so auch nicht in einen Ausschreibungstext. Einstimmig votiere die CDU für eine Wiederwahl im Dezember für weitere acht Jahre Amtszeit. Im Hinblick auf die FDP betonte Schneider, dass mit dem NKF das Rathaus nicht zur Holding werde - "und auch ein Kaufmann macht aus dem Rathaus kein Unternehmen", spielte er auf Schöning an. Die Aufgabe des Beigeordneten bleibe vor allem stark geprägt durch die "Verwaltungs-Juristerei".

SPD und Karl-Heinz Kaiser (UWG) votierten schließlich für eine Ausschreibung der Stelle, die CDU für eine Wiederwahl Pettirschs, die FDP- und ein weiterer UWG-Vertreter enthielten sich der Stimme. ewa

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