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Unterstützung für Familien

Vreden Rund 40 000 Euro soll die Stadt Vreden in die Hand nehmen für einen neu aufgelegten Familienpass - das empfahl der Ausschuss für Familie, Senioren, Arbeit und Soziales am Mittwoch per einstimmigem Beschluss.

Unterstützung für Familien

<p>Cornelia und Dietmar Gellissen (r.) haben im vergangenen Jahr Unterschriften gesammelt für das Ziel, ermäßigten Eintritt ins Frei- und Hallenbad für Familienpassinhaber zu erreichen. Jetzt hoffen sie und (v. l.) Philipp Haase, Lukas Fleige, Käthi Galkin sowie ihre drei Kinder Niklas, Jana und Julia, dass der Rat dem Vorschlag des Fachausschusses zustimmt. Bütterhoff</p>

Neu soll einiges werden an dem "Pass", der Familien finanzielle Unterstützung seitens der Stadt bietet. Es bleibt zwar dabei, dass Familien ab drei Kindern und Alleinerziehende ab dem ersten Kind einen Familienpass beanspruchen können. Der Kreis der Berechtigten soll aber auf Familien mit behinderten Kindern ausgeweitet werden. Vorgesehen sind neue Vergünstigungen für das Frei- und Hallenbad (siehe Artikel unten), Zuschüsse zum Eigenanteil der Eltern für Schulbücher und die Einführung einer Vergünstigung für künftige Betreuungsmaßnahmen in den Ferien. Was Kultur und Weiterbildung angeht, sollen die bislang gültigen Ermäßigungen weiter gelten.

"Zeichen setzen"

"Ich glaube nicht, dass sich eine Familie nur wegen unseres Passes für ein weiteres Kind entscheidet - aber wir wollen ein Zeichen setzen", meinte Ausschussvorsitzende Walburga Schmitz augenzwinkernd. In vier Sitzungen hatte eine Arbeitsgruppe ausführlich und kontrovers diskutiert, fasste sie zusammen - das Ergebnis trugen am Ende alle mit einem Dank an die Arbeitsgruppe mit.

In einigen Punkten mussten sich die Fraktionen auf Kompromisse verständigen: So soll der Eigenanteil für Schulbücher ab der weiterführenden Schule in Höhe von 30 Prozent von der Stadt bezuschusst werden. SPD, UWG und Grüne hätten 50 Prozent bevorzugt, doch das Wort "zunächst" wurde eingefügt - schließlich, so waren sich alle einig, sei der Familienpass nicht auf 100 Jahre zementiert und könne jeweils angepasst werden. Überhaupt, darauf verwies insbesondere Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch, müsste die Summe für den Familienpass Jahr für Jahr mit Blick auf die finanzielle Gesamtsituation der Stadt neu festgelegt werden.

Einkommensfrage

So hat auch die UWG noch Hoffnung, die gern die Einkommenssituation der Eltern für eine Familienpass-Berechtigung berücksichtigt gesehen hätte. ewa

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