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Für Raumnutzung

Vereine sollen künftig mitbezahlen

VREDEN Der Grundsatz klingt ganz einfach: Wer städtische Räume nutzt, soll sich auch in angemessener Weise an den Kosten beteiligen, die dafür entstehen. Mancher Verein muss sich mit diesem Gedanken allerdings wohl erst noch anfreunden.

Vereine sollen künftig mitbezahlen

Viele Vereine nutzen städtische Räume für ihre Proben. Wie der Musikzug, der mit viel Eigenleistung Räume im städtischen Bauhof hergerichtet hat.

Die gängige Praxis in Vreden sieht bislang anders aus, als es der Beschluss aus dem Kulturausschuss anstrebt. Erster Beigeordneter Bernd Kemper machte daraus keinen Hehl: "Es gibt unterschiedliche Regelungen bei den kulturtreibenden Vereinen." Die Verwaltung habe das Thema jetzt angepackt, um eine einheitliche Lösung zu erreichen - und damit auch mehr Gerechtigkeit zu schaffen.

Das Bild der heutigen Situation stellt sich unterschiedlich dar. Die Stadt überlässt zurzeit sechs musiktreibenden Vereinen unentgeltlich Räume. Vier Vereine leisten eine Beteiligung an den Bewirtschaftungskosten. Drei entsprechende Vereine verfügen über eigene Räumlichkeiten, zwei weitere fallen unter die Kategorie "Sonstige Nutzung".

Rahmenbedingungen

Diese Aufzählung machte es unmissverständlich deutlich: Die Überlassung der Räume und die damit verbundene Förderung sind uneinheitlich geregelt. Die Verwaltung schlug nun vor, einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Verwaltung strebt damit zwei Ziele an: Zum einen soll der Grundsatz der Gleichbehandlung künftig gelten. Zum anderen könnte eine Lösung so beschaffen sein, dass sie bei den Vereinen das Interesse verstärkt, die Räume wirtschaftlich zu nutzen.

Das bedeutet ganz praktisch: Wer die Rechnung für Strom und Wasser mitbezahlt, achtet eher auf den Verbrauch als jemand, der dazu nicht die Vereinskasse in Anspruch nehmen muss. Finanzielle Vorteile sieht die Verwaltung für sich durch die neue Regelung allerdings nicht. Es könnte sogar in bestimmten Fällen auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen.

Anteilige Zuschüsse denkbar

Denn einerseits würden zwar durch die Nutzungsgebühren Einnahmen erzielt, heißt es in der Vorlage zur Sitzung. Auf der anderen Seite sei es unter Umständen denkbar, dafür anteilige Zuschüsse zu zahlen - ähnlich der Sportförderung. Keinesfalls sollten die Vereine zu sehr belastet werden, baute Kemper Befürchtungen vor, die bei den Betroffenen schnell entstehen könnten: "Wir wollen eine Lösung mit Augenmaß."

Wie die aussehen soll, möchte die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses vorstellen - voraussichtlich im Herbst. Sie kann jetzt mit einem einstimmigen Beschluss des Gremiums an die Arbeit daran gehen.

 

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