"Vredenna" - der Name fürs Bad?

Vreden Helle Begeisterung hört sich anders an: Der Bäderbetriebsausschuss empfihelt dem Rat, die Bäderanlage "Vredenna" zu nennen - oder aber es bei der Bezeichnung Frei- und Hallenbad Vreden zu belassen.

In der Sitzung war fast ein wenig Ratlosigkeit zu verspüren: Schließlich war eigens ein Namenswettbewerb ausgelobt worden, der auch 46 Vorschläge einbrachte. Viele aber passten einfach nicht - Blaue Oase, Atlantis oder Waterland - das verspreche mehr, als die zweckmäßige Anlage halten könne, so die Meinung. Über den Vorschlag "Bürgermeister Pennekamp-Bad" wurde ebenso wenig diskutiert wie über "Petrus oder Blubber-Bad". Berkelbad höre sich ja gut an, hieß es, aber die Bäderanlage liege nun mal am Ölbach und nicht an der Berkel...

"Es sollte prägnant sein und ein bisschen mit dem Ort zu tun haben", befand Betriebsleiter Hubert Krandick. Er empfahl aus diesem Grund "Vredenna".

"Vredenna ist noch das, was am besten passt", meinte Helma Benke (Grüne) Heinz Gewering (CDU) meinte, er habe erst gezögert, "aber nach einer Woche fand ich?s auch gut". Wichtig sei: Wenn ein Name, dann auch einer, der gebraucht werde, so Gewering. Wie Hamaland zum Beispiel, aber es gebe nun schon die Hamalandschule, das Hamalandstadion und die Hamalandhalle.

Nun darf der Rat entscheiden, ob der Marketingbegriff "Vredenna" Einzug hält, oder ob der Untertitel "Frei- und Hallenbad" es auch zum Titel schafft. ewa