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Winterswijk geprägt von Textilindustrie

Vreden "Kunst und Industrie in Winterswijk: Pieter Mondriaan und Textilindustrie" - zu diesen beiden unterschiedlichen Themen wird Wim Scholtz, ehemaliger Geschichtslehrer und Vorsitzender des Museumsvereins in Winterswijk, auf Einladung des Heimatvereins und des Ausschusses für deutsch-niederländische Zusammenarbeit am Donnerstag, 18. November, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Terrahe einen Vortrag halten. Zum einem wird er über den Künstler Piet Mondriaan informieren, und zum anderen über die Geschichte der Textilindustrie.

Der Künstler und Kunsttheoretiker Piet Mondriaan (1872-1944) gilt als ein bedeutender Wegbereiter der abstrakten Malerei. Vor allem seine von horizontalen und vertikalen Linien und von Grundfarben gekennzeichneten geometrischen Spätwerke haben ihn in der ganzen Welt berühmt gemacht. Es ist weitgehend unbekannt, dass Piet Mondrian seine Jugend in Winterswijk verbracht hat und auch später als Erwachsener oft seine Eltern besuchte und in Winterswijk zeichnete und malte. In seinem Vortrag behandelt Scholtz die "Winterswijker Periode" seiner Werke. Er zeigt, was heute noch vor Ort an Mondriaan erinnert. Aber auch der künstlerische Weg, den Mondriaan von seinen ersten Malereien bis zur Abstraktion ging, wird kurz dargestellt.

In der Textilindustrie waren bis vor einigen Jahren etwa 2500 Menschen in Winterswijk beschäftigt, jetzt sind es weniger als 100. Scholtz erzählt von den ersten Dampffabriken in Winterswijk bis zum fast völligen Zusammenbruch der Textilbranche. Er berichtet, was noch an Gebäuden und Denkmälern übrig ist und erzählt vom Kampf um die Erhaltung der Tricotfabrik, in der einst mehr als 1000 Arbeiter beschäftigt waren.

Die Veranstalter laden alle Interessenten ein, Wissenswertes aus der niederländischen Nachbargemeinde zu erfahren. Der Eintritt ist frei.

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