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Waldbrot-Aktion hilft nach Kyrill

WITTEN Freiligrath-Schüler aus der achten Klasse pflanzten am Waldbrot-Aktionstag Buchen und forsteten damit am Dienstag das Waldstück hinterm Waldparkplatz am Kohlensiepen auf. Das hatte nach Kyrill sehr gelitten. Darüber hinaus lernten die Schüler an diesem Tag noch viel weiteres Wissenswertes über die Natur.

Waldbrot-Aktion hilft nach Kyrill

Schweißtreibende Arbeit mit der Axt im Wald.

„Ihr müsst mit der Wurzel aufpassen“, erklärt Forstwirt Sven Moch und steckt das kleine Bäumchen, das nicht größer ist als ein dünner Ast, in den Boden.

Zuvor hatte Nermina aus der achten Klasse der Hauptschule Freiligrath mit der Axt ein Loch in den Boden geschlagen: „Gar nicht so einfach“, prustet die 14-Jährige.

Mit ihren Mitschülern half sie Buchen einzupflanzen - denn das ist nach Kyrill bieter nötig. Diese Aufforstung entstand aus der Waldbrot-Aktion der Bäckerinnung. 13 Bäckereien wollten nach den Sturmschänden ein Zeichen setzen und gaben mehrere Monate bei jedem verkauften Brot 30 Cent in einen Spendentopf.

Axt schwingen

„Wir haben 2000 Euro zusammen bekommen“, sagt Harry Kaiser stolz. Der Obermeister der Bäckerinnung EN ist mit Anja Fischer von der Bäckerei Erdelmann am Waldparkplatz am Kohlensiepen, um gemeinsam mit den Hauptschülern die Axt zu schwingen. Und die sind in Sachen Natur schon gut drauf. „Wir bereiten uns seit zwei Wochen auf diesen Tag vor“, betont Klassenlehrerin Mady Dahlke. Hier bekommt Mathe Hand und Fuß.

Jetzt zeigt sich auch, wer im Unterricht gut aufgepasst hat. Neben dem Pflanzen der Buchen gibt es zwei weitere Stationen. Eine davon ist die Wald-Rallye mit Stadtförster Klaus Peter. Um welche Baumart handelt es sich? Wie erkennt man das Alter einer eines Baumes? Wie wird die Höhe errechnet?

Interessiert laufen die Schüler um den Baum herum - mit dabei: das Hilfsmittel „Försterdreieck“. „Ich weiß, wie so was geht, dass hab ich schon mal im Fernsehn gesehen“, sagt ein Schüler und begibt sich auf den Weg, um einen besseren Blickwinkel auf den Baum zu haben. Der Ansatz ist der richtige, dann noch schnell mit dem Maßband den zurückgelegten Weg messen und am Ende wird alles mit einer entsprechenden Formel errechnet. Das gelingt nicht allen auf Anhieb, doch zum Schluss steht fest: Der Baum ist 24 Meter hoch.

Totholz

„Versuch mal, deine Arme um den Baum zu legen“, sagt Elke Zach-Heuer einem Schüler. „Wenn sie sich nicht berühren können, ist der Baum älter als 100 Jahre“, erklärt ihm die Lehrerin der Biologischen Station. Zusammen mit ihrem weißen Schäferhund Diego zeigt sie heute an der dritte Station, wie Gemeinschaftlichkeit aussehen kann. Die Schüler befreien einen Bachlauf von Totholz und Elke Zach-Heuer demonstriert mit Diego, wie Hunde erzogen werden.

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